Grimmelshausen-Preis für Adolf Muschg
Adolf Muschg erhält den Johann Jacob Christoph von Grimmelshausen-Preis 2001 für seinen neuen Roman "Sutters Glück". Die mit 20'000 Mark (16'000 Franken) dotierte Auszeichnung wird am 20. Dezember in Renchen überreicht. Günter Grass hält die Laudatio.
Der Preis wird seit 1993 alle zwei Jahre von den Ländern Hessen und Baden-Württemberg sowie den Grimmelshausen-Städten Renchen und Gelnhausen verliehen.
Geehrt wird jeweils ein erzählerisches Werk, das «einen bemerkenswerten Beitrag zur künstlerischen Auseinandersetzung mit der Zeitgeschichte» leistet. Die bisherigen Preisträger waren Ruth Klüger, Alban Nicolai Herbst, Michael Köhlmeier und Robert Menasse.
«Sutters Glück» ist in diesem Jahr beim Verlag Suhrkamp erschienen. Bereits für seine früheren Werke konnte der Schweizer Schriftsteller Adolf Musch verschiedene internationale Ehrungen entgegen nehmen. 1994 wurde er für «Der Rote Ritter. Eine Geschichte von Parzival» mit dem Büchner-Preis ausgezeichnet. Seine Bücher sind in mehrere Sprachen übersetzt.
swissinfo und Agenturen
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