Internationales Comix-Festival in Luzern
Das 12. Internationale Comix-Festival "Fumetto" ist am Sonntag nach neun Tagen zu Ende gegangen.
Die Hauptpreise gingen in die Schweiz, nach Finnland und Spanien.
Am Wettbewerb nahmen 22 Nationen teil. Wettbewerbs-Thema war die Gewalt. Über 500 Arbeiten waren eingeschickt worden.
In rund 50 Lokalen, Schaufenstern, und an anderen Orten in der Altstadt hatte «Fumetto» die Comics von Stars und Nachwuchs-Talenten gezeigt.
Als Stargäste waren die französischen Comic-Zeichner Philip Dupuy und Charles Berberian – bekannt durch ihre Serie «Monsieur Jean» – erschienen.
46’000 Besucher und Besucherinnen wurden gezählt, wie die Organisatoren meldeten.
«Fumetto» wurde vom Hilfswerk «Caritas» unterstützt, das Jugendliche dazu animieren wollte, über die Kultur zu Themen wie Gewalt und Rassismus Stellung zu nehmen.
Zusammenarbeit mit Korsika
Zu den Highlights zählt die Festival-Leitung die Liveschaltung während zwei Tagen nach Bastia (Korsika). Es entstanden 125 Comics, die jeweils von einem Zeichner in der Schweiz mit einem Zeichner in Korsika kreiert wurden.
Damit sei es zu einer direkten Zusammenarbeit zwischen zwei Festivals gekommen, wie es sie bisher noch nirgendwo gegeben habe.
Für 2004 weitere Vernetzungen geplant
Für 2004 strebt «Fumetto» weitere Vernetzungen mit verschiedenen Hochschulen der Schweiz und internationalen Festivals an. Das nächste Festival findet vom 1. bis 9. Mai 2004 statt.
swissinfo und Agenturen
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