Schweizer Kinos seit zwei Jahren im Tief
Seit 2006 verzeichnen die Schweizer Kinos rückläufige Eintrittszahlen. 2006/2007 betrug der Einbruch 17%, 2007/2008 4%. ProCinema ist gleichwohl zuversichtlich. Nach Auskunft des Verbands geht es seit Juli wieder aufwärts.
«Die Trends der letzten beiden Monate zeigen wieder nach oben», betonte ProCinema-Chef René Gerber. Im Juli und August verzeichneten die Schweizer Kinos mehr Eintritte als in den Vergleichsmonaten 2007. So relativiere sich die negative Bilanz des ersten Halbjahres 2008.
Gerbers Zuversicht auf eine bessere Zukunft basiert vor allem auf drei Filmen: Die bereits angelaufene neue Batman-Verfilmung «Dark Night» verzeichnet in der Deutschschweiz seit letztem Donnerstag bereits über 60’000 Eintritte.
Grosse Hoffnung setzt Gerber – neben dem neuen Bond, der im November in die Kinos kommt – auch auf den amerikanischen, computeranimierten Zeichentrickfilm «Wall-E», der in der Deutschschweiz Ende September anläuft und in der Westschweiz seit Ende Juli gezeigt wird.
Guten Publikumszuspruch erwartet Gerber auch von der Schweizer Komödie «Das Geheimnis von Murk» mit Sabine Schneebeli und Michael Neuenschwander in den Hauptrollen.
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