swissinfo ehrt Paul Klee
Eine Website von swissinfo befasst sich mit Werk und Leben des Schweizer Avantgarde-Künstlers Paul Klee.
Drei Wochen vor der Eröffnung des Zentrums Paul Klee in Bern wird die swissinfo-Site online geschaltet. Das Klee-Zentrum ist einzigartig in seiner Kombination aus Galerie, Museum, Konzertsaal und Forschungszentrum.
Das neunsprachige Angebot von swissinfo in HTML- und Flash-Version erlaubt dem Besucher, der Besucherin eine multimediale Reise durch Leben und Karriere des Künstlers Paul Klee, durch seine Werke und persönlichen Erfahrungen.
Klee (1879-1940) bleibt für viele Betrachter ein Rätsel – ein moderner Künstler mit bürgerlichen Sehnsüchten, ein typischer Schweizer, der als Deutscher starb, aber auch ein Vertreter der Avantgarde, der nur schwer einzuordnen ist.
Klee hinterliess ein grosses Werk, gegen 10’000 Einzelwerke, die er sorgfältig katalogisierte.
swissinfo führt die Leserinnen und Leser durch die Widersprüche im Leben Klees und wirft ein Licht auf Biografie und künstlerische Entwicklung des Mannes. So finden sich auf der Site Gespräche mit Experten und Nachkommen, um dem Mann näher zu kommen, der sich selbst als «nicht fassbar» bezeichnet hatte.
Zwei Themenkreise
Die Artikel im swissinfo-Kleedossier sind in zwei Sachthemen aufgeteilt: «Die Person Klee»und «Der Künstler Klee».
In «Die Person» finden sich Texte zu seinem Werdegang als Künstler, zu seiner Jugend: Klee war der Sohn einer Schweizer Mutter und eines deutschen Vaters und wuchs in der Schweiz auf. Ein Text befasst sich mit dem Kampf von Paul Klee um die Schweizer Staatsbürgerschaft in einer Zeit, da «Deutsch sein» ein schwerwiegendes Handicap war.
Der zweite Teil, «Der Künstler», befasst sich mit dem Werdegang von Klee. Dann findet sich eine Einführung über das Zentrum Paul Klee, von der Planung zur Konzeption und Realisierung und ein Gespräch mit dem Architekten des Zentrums, Renzo Piano.
Unter «Flash» können drei Multimedia-Elemente angewählt werden: Ein Puzzle, ein künstlerisches Wörterbuch und ein interaktiver Spaziergang durch Berns Wege, die nach Arbeiten von Paul Klee benannt sind.
Der Benutzer, die Benutzerin, kann sich zudem auf eine virtuelle Tour durch das Klee-Zentrum begeben und da die Bilder des Künstlers geniessen.
swissinfo, Faryal Mirza
(Aus dem Englischen übertragen von Rita Emch)
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