Tinguely- Ausstellung in Wolfsburg
Das Kunstmuseum im deutschen Wolfsburg zeigt derzeit rund 200 Objekte des Schweizer Künstlers Jean Tinguely (1925-1991). Mittelpunkt der bis zum 3. Oktober dauernden Ausstellung "L'Esprit de Tinguely" sind etwa 70 Maschinen- Skulpturen.
«In ihrer Aggressivität und Absurdität sind die Skulpturen von Tinguely ein Kommentar zu unserer durchrationalisierten und ergebnisorientierten Denkweise», sagte Museumsdirektor Gijs van Tuyl am bei der Präsentation der Ausstellung.
Für den Bereich Akustik steht eine Gruppe kleinerer Radioskulpturen. Als Fan von Formel-1-Rennen spielte für den Künstler Tinguely auch das Thema Geschwindigkeit eine grosse Rolle. Die Arbeit «Klamauk» aus dem Jahr 1979, ein umgebauter Traktor, der riesige Rauchwolken ausstösst, gehört zu den markantesten Beispielen.
Neben den Skulpturen werden Fotografien, Plakate, Briefzeichnungen und filmische Dokumentationen gezeigt. Unter anderem wird die auch die Zusammenarbeit von Tinguely mit anderen Künstlern wie Niki de Saint Phalle und Bernhard Luginbühl dokumentiert.
Die Ausstellung in Wolfsburg steht unter der Schirmherrschaft des Schweizer Botschafters in Deutschland, Thomas Borer-Fielding.
swissinfo und Agenturen
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