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Dank Langeweile entdeckte Arthur Henry das Beatboxen. Heute erreichen seine Videos Zehntausende Zuschauer. arthur-henry.com

Während er sich im Urlaub mit seinen Eltern langweilte, entdeckte Arthur Henry das Beatboxen. Es hat ihm sofort den Ärmel – oder besser gesagt die Zunge – reingezogen.

Dieser Inhalt wurde am 05. Dezember 2020 - 00:00 publiziert

Beatboxen ist die Kunst, Klänge und Rhythmen mit dem Mund zu erzeugen. Und der Mann aus La Chaux-de-Fonds beherrscht diese Kunst perfekt. Als Kind von Musikern – sein Vater ist Jazzmusiker, seine Mutter Sängerin – nahm Arthur HenryExterner Link Klavier- und Akkordeonunterricht. Letztlich entschied er sich dafür, "Lärm mit dem Mund zu machen", wie er selbst sagt.

Zum Beatboxen kam Henry zufällig, als er sich eines Sommers im Alter von 15 Jahren während der Familienferien langweilte. Um sich die Zeit zu vertreiben, begann er, mit seinem Mund Rhythmen zu erzeugen. Zurück aus den Ferien, sah er sich Beatbox-Videos an und versuchte, die Geräusche, die er hörte, zu reproduzieren. Eine manchmal frustrierende Lehrzeit, die Geduld und Ausdauer erforderte.

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Wie in der Hiphop-Szene üblich nahm Arthur Henry an vielen "Battles" (Duellen) teil. Aber sein künstlerisches Streben geht weiter als das. "Wenn du nur Beatbox machst, wird sich niemand dafür interessieren. Wenn man etwas Künstlerisches macht, wenn man etwas Schönes mit Beatboxing verknüpft, dann macht es Sinn", sagt er.

Mit dieser Überzeugung im Hinterkopf begann er, mit verschiedenen Musikern und Sängern zusammenzuarbeiten. So erweiterte er sein musikalisches Spektrum. Das spornte ihn an und gab ihm den Mut, seine Ambitionen zu verfolgen: Im Februar 2019 veröffentlichte er sein erstes Soloalbum mit dem Titel #WhoAmIExterner Link (wer bin ich).

Entdecken Sie hier mehr über Arthur Henry, seine Geschichte und seine Klänge (auf Französisch):

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Arthur Henry an einer Beatbox-Battle:

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