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Ein Bad mit Handgranaten

Eine aus dem Rotsee geborgene Handgranate "Siegwart DHG 16". Keystone

Der Grund des Rotsees im Kanton Luzern bei der Badeanstalt Ebikon wird im Frühling 2002 saniert. Alte Handgranaten stecken im Boden des Sees. Taucher konnten sie bislang nicht bergen.

Alle sichtbar auf Grund liegenden Handgranaten sind entfernt worden, sagte die Kantonspolizei Luzern am Montag (21.05.). Bei der letzten Räumungsaktion in der ersten Maihälfte wurden 283 Granaten geborgen.

Warum Handgranaten?

Die Handgranaten stammen aus der Zeit des ersten Weltkriegs. Sie wurden bei der Explosion eines Munitionsdepots in den Rotsee geschleudert. Bei den drei Suchaktionen in den Jahren 1979, 2000 und 2001 wurden über 1’660 Granaten des Typs DHG 16 geborgen.

Untersuchungen mit Metalldetektoren bei der Badeanstalt Ebikon zeigten jedoch, dass weitere Waffen tiefer im Grund stecken müssen. Weil sie durchnässt sind, seien sie ungefährlich, schreibt die Polizei.

Trotzdem bleibt der entsprechende Uferabschnitt gesperrt. Aus Umweltschutz-Gründen soll eine Altlast-Sanierung durchgeführt werden. Wegen des Badebetriebes und der schlechten Sicht im Wasser in Herbst und im Winter kann diese erst im kommenden Frühling stattfinden.

swissinfo und Agenturen

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