Hingis und Federer weiter, Schnyder ausgeschieden
Die Schweizer Hoffnungen beim French Open ruhen nach der zweiten Runde nur noch auf den Nummern 1: Roger Federer biss sich gegen Sargis Sargsian im Entscheidungssatz durch. Martina Hingis bezwang die Kolumbianerin Catalina Castano. Patty Schnyder schied hingegen aus.
«Das Wichtigste ist, dass ich gut gekämpft und Charakter gezeigt habe», resümierte Federer das Spiel gegen den Armenier Sargsian. Der Baselbieter gewann das Spiel trotz 0:2-Rückstand mit 9:7 im Entscheidungs-Satz. Sein nächster Gegner ist der Spanier David Sanchez
Publikum pfiff gegen Hingis
Martina Hingis erreichte problemlos die nächste Runde. Sie besiegte in 42 Minuten die Kolumbianerin Catalina Castano mit 6:1 und 6:0. In der dritten Runde spielt Hingis gegen die Australierin Rachel McQuillan.
Während der einseitigen 42 Minuten gegen Castano hatte die solid spielende Martina Hingis nur eine unangenehme Situation zu überstehen. Bei 5:1 und 30:30 wurde ein Ball von ihr Out gegeben. Die Ostschweizerin liess den Abdruck überprüfen und erhielt von Schiedsrichterin Laura Ceccarelli sogar den Punkt zugesprochen.
Darauf setzte ein fast einminütiges Pfeifkonzert ein. das klar machte, dass das Pariser Publikum den Final von 1999 noch nicht vergessen hat, als Hingis nach ihrem Marsch auf die andere Platzseite gegen Steffi Graf alle Sympathien verscherzt hatte.
Schnyder verpasste Chance
Patty Schnyder hingegen verlor gegen Cara Black aus Simbabwe 2:6 und 5:7. Sie verschlief den Start völlig, steigerte sich im zweiten Durchgang, kam bis auf zwei Punkte an den Satzausgleich, gewann dann die wichtigen Punkte aber nicht.
swissinfo und Agenturen
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