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Luzerner Landwirtschaft soll weniger Lachgas produzieren

Keystone-SDA

Auf den Luzerner Landwirtschaftsflächen soll nach dem Düngen weniger Lachgas entstehen. Der Kanton hat ein achtjähriges Projekt gestartet, um mögliche Massnahmen gegen das klimaschädliche Gas auszuprobieren.

(Keystone-SDA) Lachgas (N20) entstehe in der Landwirtschaft vor allem nach der Stickstoffdüngung in verdichteten Böden, teilte die Staatskanzlei am Donnerstag mit. Es wirke als Treibhausgas rund 300 Mal stärker als CO2.

Der Kanton hat sich in seinem Planungsbericht Klima und Energie das Ziel gesetzt, die Lachgasemissionen zu reduzieren. Er hat dazu nun ein freiwilliges Projekt gestartet. An diesem sollen gemäss Mitteilung rund 50 Landwirtschaftsbetriebe der Regionen Sursee und Hochdorf teilnehmen und mit verschiedenen Massnahmen ihre Lachgasemissionen um 20 Prozent senken.

Die Massnahmen betreffen verschiedene Bereiche der Landwirtschaft, nämlich die Düngung, die Fütterung, den Umgang mit dem Boden und den Betrieb selbst. Die am Projekt beteiligten Betriebe können die Massnahmen teilweise selbst auswählen. Ziel sei es zu untersuchen, welche Massnahmen sich in der Praxis bewährten, teilte die Staatskanzlei mit.

Das Projekt wird von der landwirtschaftlichen Forschungsanstalt Agroscope begleitet.

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