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Schweizerische Rettungsflugwacht Im Einsatz mit den Rettern der Nation

Sie ist eine grosse Erfolgsgeschichte im Bereich Notfall- und Rettungsmedizin, der Hunderttausende Unfallopfer ihr Leben verdanken: Die Schweizerische Rettungsflugwacht, kurz Rega genannt. Was 1952 im Pioniermodus begann, ist mittlerweile luftgestützter Einsatz von Notärztinnen und -ärzten auf höchstem Niveau. Im Bildband "Rega – Backstage" geben Mitarbeitende Einblick hinter die Kulissen der unverzichtbaren Organisation.

Unfälle im Strassenverkehr, im Betrieb, auf entlegenen Höfen oder in den Bergen: Wo Verletzte sofort medizinisch versorgt und ins Spital gebracht werden müssen, ist die Rega-Ambulanz aus der Luft schnell zur Stelle. Sehr schnell sogar. Fünf Minuten nach Eingang eines telefonischen Alarms durch Private oder die Polizei hebt der Helikopter ab, um innerhalb von maximal einer Viertelstunde an jeder Unfallstelle in der ganzen Schweiz zu landen. Knapp 14'500 Einsätze organisierte die Rega 2014.

An Bord sind neben dem Piloten stets ein Arzt und ein Rettungssanitäter. Zum Auftrag der Retter aus der Luft gehören auch Rückflüge von Schweizern, die im Ausland verunfallt oder schwer erkrankt sind. Dazu kommen Hilfseinsätze für Bergbauern, um deren Kühe von einer verschneiten Alp zu evakuieren oder verletzte oder tote Tiere ins Tal zu fliegen.

Damit die oftmals spektakulären Rettungseinsätze stets reibungslos klappen, braucht es die professionelle und konzentrierte Arbeit der rund 350 Angestellten in den 13 Basen. Zentraler Bereich neben der Einsatzleitung ist vor allem die Wartung der insgesamt 18 Helikopter und 3 Ambulanz-Jets. Allein letztere haben die Stiftung 130 Mio. Franken gekostet. Getragen werden die Kosten der Rettungseinsätze durch die Unfall- oder Krankenversicherungen sowie durch die Beiträge der über 2,5 Millionen privaten Gönner. Der Jahresbeitrag beträgt seit langer Zeit 30 Franken.

(Bilder: Rega, Text: Renat Kuenzi, swissinfo.ch)