Nur leichte Schwankung bei der Arbeitslosenquote in der Ostschweiz
In den Ostschweizer Kantonen haben sich im Juli die Arbeitslosenquoten gegenüber dem Vormonat nur leicht verändert. Sie liegen überall unter dem Schweizer Durchschnitt von 3 Prozent.
(Keystone-SDA) Die höchsten Arbeitslosenquoten der Ostschweiz weisen weiterhin die Kantone Thurgau und St. Gallen auf. Sie liegen unverändert bei 2,2 beziehungsweise 2,1 Prozent.
Die Anzahl Stellensuchenden hat sich im Kanton St. Gallen gegenüber dem Vormonat zum zweiten Mal in Folge kaum verändert, wie das kantonale Volkswirtschaftsdepartement am Donnerstag mitteilte. Innert Jahresfrist sei sie jedoch um 7,7 Prozent angestiegen.
Dieser Anstieg fällt bei Stellensuchenden aus der Industrie und dem verarbeitenden Gewerbe mit 1,9 Prozent deutlich geringer aus als bei solchen aus dem Dienstleistungssektor mit 11,8 Prozent. Die Entwicklung in der ganzen Schweiz verläuft ähnlich.
Für den August haben 37 Betriebe im Kanton St. Gallen 1152 Mitarbeitende zur Kurzarbeit vorangemeldet. Damit ist die Zahl der Betriebe im Monatsvergleich um vier und die Zahl der Mitarbeitenden um 94 gesunken. Betroffen sind Betriebe in der Industrie und dem verarbeitenden Gewerbe aus allen Regionen des Kantons.
In den Kantonen Appenzell Ausser- und Innerrhoden liegen die Arbeitslosenquoten bei 1,6 beziehungsweise 0,7 Prozent. Damit weist Innerrhoden weiterhin den tiefsten Wert aller Kantone aus.