Anschub für klimafreundliche Sanierungen
Der Bundesrat stellt für die klimafreundliche und energieeffiziente Gebäudesanierungen 200 Mio. Franken im Jahr bereit. Bund und Kantone fördern in den nächsten zehn Jahren Gebäudemodernisierungen und den Einsatz erneuerbarer Energien.
Das neue Förderungsprogramm gilt rückwirkend ab dem 1. Januar dieses Jahres und ist ein wichtiger Pfeiler der schweizerischen Klimapolitik, erklärte der Bundesrat am Freitag.
Zwei Fünftel der CO2-Emissionen entstehen beim Heizen. Eine bessere Wärmedämmung und erneuerbare Energien drängen sich darum auf.
Die jährlich rund 200 Mio. Franken stammen aus der CO2-Abgabe für Brennstoffe. Das Parlament beschloss im Sommer 2009, einen Teil dieser Abgabe für Gebäudesanierungen einzusetzen und das CO2-Gesetz entsprechend zu ändern. Diese Änderungen setzte nun der Bundesrat in Kraft.
Das Gebäudeprogramm soll pro Jahr 10’000 Sanierungen auslösen, mit denen Investitionen von über einer Milliarde Franken verbunden sein sollen. Der CO2- Ausstoss soll damit bis 2020 um rund 2,2 Mio. Tonnen sinken.
Ob genügend Hauseigentümer mitmachen, hängt nach Angaben des Bundesrats nicht nur von den finanziellen Anreizen ab. Entscheidend sind auch die Ölpreisentwicklung und die Konjunktur.
swissinfo.ch und Agenturen
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