Freihandelsabkommen mit Golfstaaten unter Dach

Wie bereits der Nationalrat hat sich auch der Ständerat für eine Ratifizierung des Freihandelsabkommens zwischen der EFTA und den Staaten des Golfkooperationsrats ausgesprochen.

Dieser Inhalt wurde am 02. März 2010 - 13:48 publiziert

Das Abkommen verbessert den Zugang der Schweiz und der anderen EFTA-Staaten zu den Waren- und Dienstleistungs-Märkten in Bahrain, Katar, Kuwait, Oman, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. EFTA-Vertragspartner sind neben der Schweiz auch Norwegen, Island und Liechtenstein.

Im Warenverkehr werden mit wenigen Ausnahmen die Zölle auf
Industrieerzeugnissen beseitigt. Verbessert wird auch der Marktzugang für verarbeitete Landwirtschaftsprodukte sowie zu den öffentlichen Beschaffungsmärkten.

Hinter der EU und Japan sind die Staaten des Golfkooperationsrates (GCC) der drittgrösste Handelspartner der Schweiz.

Volkswirtschaftsministerin Doris Leuthard betonte, dass der GCC-Raum als wichtiger Exportmarkt für die Schweiz ein erhebliches Wachstumspotenzial habe, von dem hiesige Unternehmen dank dem Abkommen vermehrt profitieren könnten.

Der Ständerat stellte die Vorteile nicht in Frage und stimmte der
Ratifizierung einstimmig mit 32 Stimmen zu.

swissinfo.ch und Agenturen

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