Libyen-Gespräche: Leuthard reist nach Madrid
Die Bemühungen, die Krise zwischen Libyen und der Schweiz zu lösen, laufen auf Hochtouren. Die Schweizer Bundespräsidentin Doris Leuthard wird am Montag zu Gesprächen nach Madrid reisen.
Im Streit zwischen Libyen und der Schweiz gingen die diplomatischen Bemühungen am Wochenende weiter. Über Inhalt und Ergebnisse der Gespräche gaben sich die Parteien verschlossen. Die beiden Schweizer befinden sich weiterhin in Tripolis.
Unter deutscher Vermittlung hätten an «diesem Wochenende» in Berlin Gespräche mit Libyen stattgefunden, bestätigte das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA).
Die Schweiz werde alles tun, was in ihrer Macht stehe, um die Befreiung der zwei in Libyen festgehaltenen Schweizer zu erreichen, wiederholte ein Sprecher am Sonntag.
Laut der Homepage des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements wird die Bundespräsidentin Doris Leuthard am Montag nach Madrid reisen, wo sie zu Gesprächen mit José Zapatero, dem Ministerpräsidenten von Spanien und Vorsitzenden des Rates der Europäischen Union, und dem König von Spanien, Juan Carlos, zusammentreffen wird.
swissinfo.ch und Agenturen
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