Preisüberwacher vor allem mit Energie-Tarifen beschäftigt
Der Preisüberwacher hat sich im vergangenen Jahr vor allem um Tarife in den Bereichen Energie, Gesundheitswesen, der Brief- und Paketpost gekümmert. Von dort kamen die meisten Bürgermeldungen. Die allermeisten Anträge gab es zu Wasser-, Abwasser- und Abfallgebühren.
(Keystone-SDA) In verschiedenen zentralen Bereichen hätten spürbare Entlastungen erzielt werden können, hiess es an der Jahresmedienkonferenz des Preisüberwachers am Montag in Bern. Dessen Interventionen hatten demnach Auswirkungen in dreistelliger Millionenhöhe.
Mit den Betreibern der Gas-Hochdrucknetze, einem Fernwärmeanbieter, der Post, dem führenden Anbieter für bargeldlose Zahlungsverkehrsdienstleistungen sowie verschiedenen digitalen Plattformen konnte der Preisüberwacher nach eigenen Angaben einvernehmliche Regelungen zum Vorteil der Kundinnen und Kunden abschliessen.
Keine vertragliche Lösung erreichen konnte er mit der Hotelbuchungsplattform Booking.com. Folglich habe er eine Verfügung zur Senkung ihrer durchschnittlichen Kommissionssätze erlassen. Juristisch ist die Angelegenheit noch offen.