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PRESSE/Ikea seit neun Jahren eine Gewinnmaschine

Dieser Inhalt wurde am 23. November 2009 - 15:10 publiziert

STOCKHOLM (awp international) - Die schwedische Möbelkette Ikea hat seit dem Jahr 2000 fast durchweg steigende Milliarden-Gewinne eingefahren und auch die Finanzkrise ohne rote Zahlen überstanden. Die Stockholmer Wirtschaftstageszeitung "Dagens Industri" gab am Montag an, dass Ingka Holding, die in den Niederlanden ansässige Muttergesellschaft des Familienunternehmens, seit dem Jahrtausendwechsel bis 2008 über 200 Milliarden Kronen (20 Mrd Euro) Gewinn vor Steuern ausgewiesen hat. Das Blatt nannte als Quelle interne Geschäftsberichte. Der weiter von Firmengründer Ingvar Kamprad (83) kontrollierte Möbelkonzern gibt öffentlich nur Umsatzzahlen, aber keine Erträge bekannt.
Weiter hiess es in dem Zeitungsbericht, dass der Ikea-Gewinn von 15,5 Milliarden Kronen im Jahr 2003 ununterbrochen bis auf den Rekord von 30 Milliarden Kronen 2007 gestiegen sei. Danach habe 2008 einen leichten Rückgang um vier Prozent gegeben.
Zur Verwendung der Gewinne hiess es in "Dagens Industri", dass gut die Hälfte zur Finanzierung von insgesamt 140 neuen Warenhäusern in diesem Jahrzehnt eingesetzt wurden.
Über die Konsequenzen der Finanz- und Wirtschaftskrise meinte Ingka-Aufsichtsratschef Göran Grosskopf, Ikea sei trotz spürbarer Rückgänge nicht in die roten Zahlen geraten und habe seit Beginn des neuen Geschäftsjahres am 1. September ein überraschend kräftiges Umsatzplus von sechs Prozent erzielt. Die Entwicklung in für Ikea wichtigen Ländern wie Deutschland, Grossbritannien und den USA zeige, dass der Tiefpunkt überschritten sei./tb/DP/tw

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