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SÃO PAULO (awp international) - In Brasilien hat das Geldinstitut Itaú Unibanco seine führende Position unter den Privatbanken ausgebaut: Für 2010 meldete das Geldhaus, nach eigenen Angaben auch die grösste Privatbank Lateinamerikas, einen Netto-Gewinn von 13,3 Milliarden Reais (5,8 Mrd. Euro). Das sei ein Anstieg von 32,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, teilte die Bank am Dienstag in São Paulo mit. Nach Angaben der Beratungsfirma Economatica ist dies der höchste Gewinn, der je von einer Bank in Brasilien erwirtschaftet wurde.
Einer der Hauptwachstumsfaktoren war den Angaben zufolge die steigende Kreditnachfrage. Ende Dezember 2010 habe das Darlehensvolumen bei 335,5 Milliarden Reais (+ 20,5 Prozent/146,5 Mrd. Euro) gelegen. Private Kredite seien um 18,3 Prozent, die der Geschäftskunden um 21,8 Prozent gestiegen. Das Geldhaus habe zum Stichtag 31. Dezember 2010 mit einem Marktwert von 179,6 Milliarden Reais (78,4 Mrd. Euro) erneut den Sprung unter die weltweit zehn grössten Privatbanken geschafft. Das Unternehmen entstand im November 2008 aus dem Zusammenschluss von Itaú und Unibanco./hr/DP/edh

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