Sängerin Veronica Fusaro hat hohe Ansprüche an sich selbst
Die Thuner Sängerin Veronica Fusaro legt die Latte für ihre Songs hoch. "Beim Songschreiben bin ich langsam, es gelingt mir selten an einem einzigen Tag", verriet die 28-Jährige dem "Tages-Anzeiger".
(Keystone-SDA) Sie schreibe die Songs intuitiv. «Zu Beginn habe ich immer Ideen und Ansätze, und damit ein Song daraus wird, muss ich mich hinsetzen und daran arbeiten», sagte die diesjährige ESC-Teilnehmende für die Schweiz. «Wobei ich selber meine grösste Feindin bin, wenn es darum geht, das Resultat zu beurteilen.» Sie bewundere zum Beispiel den Song «Purple Rain» von Prince. «Der ist übermenschlich, man wird ihn in fünfhundert Jahren noch schön finden.»
Fusaro nimmt für die Schweiz am Eurovision Song Contest 2026 in Wien teil. Die 28-Jährige tritt im zweiten Halbfinale am 14. Mai in der österreichischen Hauptstadt gegen die internationale Konkurrenz an. Der Auftritt sei eine grosse Ehre für sie. «Ich konnte es zuerst gar nicht glauben. Mein Traum war schon als Kind, vor der ganzen Welt zu singen.» Nun dürfe sie das ein Stückchen weit ausleben. Den Rest der Welt schaffe sie später auch noch.