Sachbeschädigung an nächtlicher Demonstration durch Bern
An einer nächtlichen Demonstration in der Stadt Bern ist es zu Sachschäden in der Höhe von mehreren zehntausend Franken gekommen. Mehrere hundert Personen nahmen laut der Kantonspolizei am unbewilligten Umzug von der Hüttensiedlung Anstadt bis zur Reitschule teil.
(Keystone-SDA) Die Teilnehmenden versammelten sich am Samstag kurz vor 23.20 Uhr beim Gaswerkareal, wie die Berner Kantonspolizei am Sonntag mitteilte. Von dort aus zogen sie via Sandrain, Hirschengraben und Bahnhof bis zur Schützenmatte. Gegen 2 Uhr löste sich die Kundgebung auf.
Während des Umzugs waren die betroffenen Strassenabschnitte nicht befahrbar, wie es weiter hiess. Zudem wurden laut der Mitteilung mehrfach Pyrotechnika gezündet. Die Kantonspolizei hat Ermittlungen aufgenommen.
Von wem der Aufruf zur Kundgebung stammte, war nicht bekannt. Auf Bildern der Berner Tamedia-Publikationen war ein selbstgebastelter Wasserwerfer zu sehen, wohl zu verstehen als Seitenhieb gegen die Polizei. Zudem trugen die Teilnehmenden ein Transparent mit einem Songtext einer antifaschistischen, italienischen Punkband.