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Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Auch zahlreiche Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer sind von den grossflächigen Buschbränden in Australien betroffen. Der SRF-Korrespondent vor Ort schildert, wie er sich gegen das Feuer wappnet.

Herzliche Grüsse aus Bern

Noch sind sie zehn Kilometer von den grossen Bränden entfernt. Doch bereits jetzt gleicht der Alltag einer Apokalypse. «Unsere Kleider stinken wie die eines Pfadfinders nach dem Sommerlager», schreibt SRF-Korrespondent Urs Wälterlin aus Australien.

Externer Inhalt

Die riesigen Buschbrände in Australien lassen auch die Schweiz nicht kalt. Gross ist das Mitgefühl mit den Betroffenen, darunter auch zahlreiche Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer. Die Schweizer Presse ist voll von Berichten zur grossen Naturkatastrophe «down under».

Urs Wälterlin lebt seit 15 Jahren mit seiner Familie auf einer kleinen Farm in Australien. Er arbeitet als Korrespondent für das Schweizer Radio und Fernsehen SRF. Noch nie sei Australien derart ausgetrocknet gewesen wie dieses Jahr, schreibt er in seinem bedrückenden Bericht für SRF News.

«Wir sitzen auf gepackten Koffern. Als absolute letzte Option, falls die Flucht nicht mehr möglich ist, haben wir den Feuerbunker. Ein Schiffscontainer, eingegraben in einen Hügel.» Denn nur zehn Kilometer entfernt von seiner Farm wütet das Feuer. Bei Windgeschwindigkeiten von 80 km/h und haushohen Flammen könne sich eine Feuersbrunst in Minutenschnelle in jede mögliche Richtung entwickeln, schreibt er.

Helvetas/Flurina Rothenberger

Eine andere Naturkatastrophe schlug vor zehn Jahren zu. Die Karibikinsel Haiti, eine der ärmsten Gegenden der Welt, wurde damals von einem verheerenden Erdbeben heimgesucht. Eine Untersuchung zeigt nun: Die Schweizer Spenden an Haiti zeigen Wirkung!

200’000 bis 500’000 Menschen verloren ihr Leben. Nach dem 12. Januar 2010 war in Haiti nichts mehr so, wie es vorher war. Rund 80% der Hauptstadt Port-au-Prince waren zerstört.

Das Land, das mit der Dominikanischen Republik auf der Insel Hispaniola in der Karibik liegt, war zu arm, um allein wieder auf die Beine zu kommen. Eine grosse Solidaritätswelle schwappte über Haiti. Aus der Schweiz wurden gut 66 Millionen Franken gespendet.

Da fragten sich viele: Wohin fliessen die Gelder? In die Taschen einiger weniger? Die Glückskette hat nun eine Wirkungsanalyse durchgeführt. Sie kommt zum erfreulichen Schluss: 90% der insgesamt 525 befragten Haushalte konnten dank der von der Glückskette unterstützten Projekte ihre Grundbedürfnisse abdecken und ihre Existenzgrundlage wiederherstellen.

school uniform attempt in Basel city 2006
Keystone / Walter Bieri

Tragen die Kinder in Ihrem Wohnland Schuluniformen? In der Schweiz haben solche einen schweren Stand. Warum ist das so?

In vielen Ländern gehört das Bild zum Alltag: Kinder in Uniformen laufen zur Schule oder nach Hause. Nicht so in der Schweiz. Obwohl das Thema immer wieder aufs Tapet kommt, blieben bisher alle Vorstösse chancenlos.

Stichwort Designerklamotten oder knappe Outfits. Dem wollte Basel-Stadt 2006 in einem ersten Versuch einen Riegel schieben. Für sechs Monate führte der Kanton «trendige» Schuluniformen ein. Das Pilotprojekt wurde eingestellt. Den Schülerinnen und Schülern sei die Uniform «nicht klassisch genug» gewesen, wie meine Kollegin Isobel Leybold-Johnson in ihrem aktuellen Artikel zum Thema schreibt.

Eine Urne
Einige Schweizer Politiker stellen das Stimmrecht von Auslandschweizern in Frage. © Keystone / Laurent Gillieron

Demokratie Schweiz in Hochform: 2020 gibt es so viele Abstimmungen über Volksinitiativen und Referenden wie seit Jahren nicht mehr. Die Knüller: Kündigung der Personenfreizügigkeit, Konzernverantwortung und milliardenschwerer Kampfjet-Kauf.

Viermal jährlich sind die Schweizer Stimmberechtigten im In- und Ausland zur Abstimmung aufgerufen. Dieses Jahr kommen voraussichtlich bis zu 15 Volksentscheide an die Urne. Und die Themen haben es in sich.

Die wichtigste Abstimmung wird zweifelsohne am 17. Mai über die Bühne gehen. Dann steht eine Initiative zur Debatte, mit der die Einwanderung in die Schweiz begrenzt werden soll. Bei einer Annahme der Initiative soll auch die Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union aufgehoben werden.

Ein zweiter grosser Brocken ist die Frage, ob die Schweiz neue Kampfjets im Umfang von sechs Milliarden Franken kaufen soll. Diese Frage soll im Herbst an der Urne geklärt werden.

Und Highlight Nummer drei wird voraussichtlich am 27. September die Konzernverantwortungs-Initiative sein. Diese will Multis mit Tätigkeit im Ausland stärker in die Pflicht nehmen.

A woman in a fur coat holds a glass of wine
Can most people in Switzerland afford diamond rings, fur coats and holidaying in St. Moritz? © Keystone / Christian Beutler

Können Sie Fragen über die Schweiz richtig beantworten? swissinfo.ch hat im Lauf des Jahres 2019 eine Reihe von Faktenchecks veröffentlicht, die auf Fragen unserer Leserinnen und Leser zurückgingen.

Testen Sie Ihr Wissen über die Schweiz!

Über die Feiertage werden wir auf Facebook acht verschiedene Fragen stellen, die wir im vergangenen Jahr aufgrund von Leseranfragen in einem Faktencheck überprüft haben. Im Januar veröffentlichen wir die Ergebnisse des Quiz‘ – und die richtigen Antworten. 

Die heutige Frage: Sind die meisten Schweizer und Schweizerinnen reich?

SWI swissinfo.ch beantwortet Leserfragen zu schrägen Schweiz-Klischees. Den Artikel dazu finden Sie hier.

Eine Grafik eines Smartphones.
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Dies haben in den vergangenen Wochen einige unserer Leserinnen und Leser genutzt. 

Und auch wir wollten von Ihnen etwas wissen:

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