Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Zurück in die Schweiz oder nicht? Einige von Ihnen stellen sich diese Frage vielleicht auch. Eine Leserin erzählt uns, weshalb sie sich zur Rückkehr entschlossen hat.
Herzliche Grüsse aus Bern
Die Rückkehr einer Auslandschweizerin
Man weiss es: Corona kann auch sehr harte finanzielle Konsequenzen haben. Aber vorstellen kann man es sich nicht so einfach. Umso wichtiger ist es für uns Journalisten, solche Geschichten zu erzählen.
Meine Kollegin Melanie Eichenberger hat dazu einen Aufruf gestartet, um mit Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern zu sprechen, die betroffen sind und deshalb in die Schweiz zurückkehren. Sie erhielt einige Post.
Lotti Pfyl hat sich bereiterklärt, offen mit uns über ihre Rückkehr in die Schweiz zu reden. Daraus ist ein Blog entstanden, den wir etappenweise aktualisieren werden. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Lotti Pfyl!
- Lesen Sie hier den Rückkehrblog von Lotti Pfyl.
- Über ihren Entschluss, in die Schweiz zurückzukehren, haben wir bereits berichtetExterner Link.
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Wer war Emil Bührle? Eine Spurensuche.
Der Industrielle Emil Bührle war Waffenhändler und Kunstmäzen. Der gebürtige Deutsche war zeitweise der grösste Steuerzahler im Kanton Zürich und politisch äusserts gut vernetzt.
Von linker Seite wurde er schon früher kritisiert – als Waffenfabrikant verkaufte er während des Zweiten Weltkriegs seine Produkte vorwiegend nach Deutschland und Italien.
In letzter Zeit hat auch seine Kunstsammlung viel zu reden gegeben, denn einige der Werke waren Raubkunst. Mein Kollege Andrea Tognina ist in seinem Porträt dem streitbaren Industriellen nachgegangen.
- Lesen Sie hier den Artikel meines Kollegen Andrea Tognina.
- Unsere Übersicht zum Thema Kolonialismus finden Sie hier.
Demokratie und Corona: Eine problematische Beziehung
Die Pandemie hat in diesem Jahr viele Überzeugungen erschüttert – darunter auch politische: «Demokratische Errungenschaften, die wir für selbstverständlich hielten, waren ganz schnell weg», schreibt der Kollege Renat Kuenzi rückblickend auf den Lockdown im Frühling.
Ob demokratische oder autoritäre Systeme besser auf so ein Ereignis reagieren können, ist eine weiter anhaltende Debatte. Sie wird sicherlich noch lange nachhallen.
Die Schweiz hat sich einigermassen gut durch die erste Welle manövriert. Anders sieht es in den letzten Wochen aus. Dafür mag es viele Gründe geben – aber die Demokratie ist nicht der ausschlaggebende, wie der Vergleich mit einer asiatischen High-Tech-Demokratie zeigt.
- Lesen Sie hier die Analyse unseres Demokratie-Spezialisten Renat Kuenzi.
- Über die föderalistisch bedingten Reibungen während der Pandemie haben wir bereits geschrieben.
Heute für Sie: Unser Adventsfenster Nr. 23
Unser heutiger Tipp stammt aus dem Appenzell: Als «Freigeist» aus dem Appenzell gewann Noldi Alder 2018 den Schweizer Musikpreis. In der Schnittstelle zwischen Klassik und Volksmusik zuhause, hat Alder schon immer erstarrte Strukturen aufgebrochen – und so neue Impulse gesetzt.
Dieses Jahr widmen wir unseren Adventskalender der Schweizer Kunst- und Kulturszene. Aufgrund der Coronakrise litt sie heuer besonders – auf diese Weise wollen wir den Künstlerinnen und Künstler unseren Tribut zollen.
- Hier finden Sie unseren Kulturtipp.
- Wollen Sie uns Künstlerinnen und Künstler aus Ihrem Kanton vorschlagen? Machen Sie das in unserer Umfrage!
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