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Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Sind Sie auch im Ausland im Tourismus tätig und nun wegen der Pandemie in Schwierigkeiten? Eine Schweizer Hotelbetreiberin aus dem Senegal hat uns berichtet.

Herzliche Grüsse

Hotel
zvg

Für viele Schweizerinnen und Schweizer im Ausland, die im Tourismus tätig sind, geht es ums finanzielle Überleben. Eine Hotelbetreiberin aus dem Senegal berichtet.

«Eigentlich wäre es für mich am einfachsten, alles aufzugeben und von meiner AHV zu leben«, sagt Ruth Isenschmid.

Die 68-Jährige betreibt ihr eigenes Hotel in Dakar, in der Nähe des Meeres. Seit März sind wegen Corona keine Touristen mehr im Land.

Aufgeben kommt für Ruth Isenschmid aber nicht in Frage. «Ich habe neun Angestellte und die wirtschaftliche Situation im Land ist sehr schlimm.» Da will sie ihre Leute nicht im Stich lassen.

Auslandschweizer
swissinfo.ch

Immer mehr Schweizerinnen und Schweizer wandern im Alter aus. Sie können im Ausland besser von ihrer Rente leben.

Unter den gut 770’000 Schweizerinnen und Schweizern, die 2019 bei einer Vertretung der Schweiz im Ausland angemeldet waren, waren fast 168’000 Menschen im Pensionsalter.

SRF widmete die Sendung «Treffpunkt» dem Thema «Auswandern im Alter«: Wieso wandern immer mehr Menschen in ihrem letzten Lebensabschnitt aus? Wohin gehen sie und welchen Chancen und Hürden begegnen sie?

Gast in der Sendung ist unter anderem Ariane Rustichelli, die Direktorin der Auslandschweizerorganisation (ASO). Diese vertritt seit 1916 die Gesamtinteressen der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer in der Schweiz.

Micheline Calmy-Rey
Alex Spichale Fotografie

Die Schweiz und ihre Neutralität stünden vor grossen Herausforderungen. Das sagte die frühere Schweizer Bundesrätin Micheline Calmy-Rey im Interview mit swissinfo.ch.

Die frühere Aussenministerin hat ein Buch zur Schweizer Neutralität publiziert. Es kommt zum rechten Zeitpunkt, denn die Schweiz will für einen nicht-ständigen Sitz im UNO-Sicherheitsrat kandidieren.

Und da stellen sich natürlich einige Fragen: Die Neutralität wäre bei von der UNO bewilligten militärischen Einsätzen nicht anwendbar, weil es sich um ein Eingreifen im Auftrag der Weltgemeinschaft handle.

Diese und weitere brisante Einschätzungen – beispielsweise zu einer neutralen EU – gab Calmy-Rey im Interview mit swissinfo.ch, das den Auftakt zu einer Serie zum Thema Neutralität bildet. In den nächsten Wochen publizieren wir weitere Standpunkte.

  • Das ganze Interview lesen Sie auf swissinfo.ch.
  • Das Buch finden Sie hierExterner Link.
  • Unser Fokus zum Thema Neutralität.
  • Passend dazu: Der Tages-AnzeigerExterner Link kommentierte heute, das opportunistische Schweigen der Schweiz sei passé, sie müsse China wegen der Menschenrechtsverletzungen deutlicher kritisieren und Sanktionsregelungen der EU übernehmen.
Livia Leu
Keystone / Marcel Bieri

Endlich geht’s weiter beim Rahmenabkommen: Staatssekretärin Livia Leu Agosti ist nach Brüssel gereist, wo sie Vertreter der EU trifft.

Beim Treffen geht es um Präzisierungen beim Rahmenabkommen. Anfang November hatte der Bundesrat dazu seine Position festgelegt.

Das Treffen liess auf sich warten, weil die EU zunächst mit dem Brexit beschäftigt war und dann auch die Corona-Pandemie persönliche Treffen vereitelte.

Laut Tages-Anzeiger liess Brüssel die Schweiz wohl mit Absicht etwas zappeln. «Es geht hier auch um Machtspiele«, so die Zeitung. «Die Schweiz habe es bisher auch nicht sehr eilig gehabt, heisst es in EU-Kreisen.»

Postfinance
Keystone / Peter Schneider

Der Bundesrat will Postfinance ganz privatisieren. Dafür darf sie eine vollwertige Geschäftsbank werden und Kredite sowie Hypotheken vergeben. Eine Teilprivatisierung kommt nach der Vernehmlassung nicht mehr in Frage.

Für die Herauslösung der Postfinance aus dem Postkonzern bedarf es einer Änderung des Postgesetzes. Dagegen kann das Referendum ergriffen werden.

Schweizer Medien berichten und kommentieren breit über das Thema. Die Gewerkschaften, die um den Service Public fürchten, laufen Sturm.

Auch für Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer könnte die Nachricht relevant sein. Denn wenn die Postfinance zu einer normalen Bank würde, hätte sie keinerlei Verpflichtungen mehr gegenüber der Fünften Schweiz.

Screenshot virtueller Talk
(screenshot)

Wir organisieren einen weiteren virtuellen Stammtisch! Diesmal auf Französisch.

SWI swissinfo.ch lädt Sie ein, daran teilzunehmen. Wir sprechen auf Französisch über: «Coronavirus: Was sind die Folgen für Schweizer Bürgerinnen und Bürger im Ausland?»

Die Coronavirus-Krise stellt die Welt auf den Kopf. Für die im Ausland lebenden Schweizerinnen und Schweizer hat sie ebenfalls schmerzhafte Auswirkungen.

Vielleicht konnten Sie nicht reisen und Ihre Familie und Freunde nicht treffen? Oder sind Sie in der Schweiz gestrandet, ohne in Ihre Wahlheimat zurückkehren zu können? Sie haben Ihr Unternehmen im Ausland gegründet und befinden sich nun in Schwierigkeiten? Oder denken Sie gar daran, zurückzukommen? Und was ist mit Impfungen?

Diese und weitere Fragen möchte SWI swissinfo.ch gerne mit Ihnen diskutieren! Laurent Perriard, stellvertretender Direktor der Konsularabteilung des EDA, wird als Experte an unserem Talk (auf Französisch) teilnehmen.

Besuchen Sie uns am Montag, den 25. Januar 2021 zwischen 13:00 und 13:45 Uhr (CET). Zur Anmeldung nutzen Sie diesen LinkExterner Link.

Sie können uns auch schon im Voraus Ihre Fragen per E-Mail stellen, indem Sie an emilie.ridard@swissinfo.ch schreiben.

Versprochen: Ein virtueller Stammtisch auf Deutsch wird später in diesem Jahr auch wieder stattfinden.

  • Hier finden Sie den ersten virtuellen Stammtisch, den SWI swissinfo.ch im Juni 2020 durchführte. Thema: Rückkehr in die Schweiz.
  • Am zweiten virtuellen Stammtisch im August 2020 diskutierten Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer über die Frage «Wie ist die Schweiz Teil Ihrer Identität im Ausland?»

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