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Schwingen

Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Heute führe ich Sie aufs Sägemehl: Wie ein Schweizer in Neuseeland einen Iren aushebelte. Das und mehr in Ihrem Briefing!

Herzliche Grüsse aus Bern

Schwingen
© 2010 Robert Huber

Wer ist der beste Schwinger in Neuseeland? Ein Schweizer!

Mit Leichtigkeit hebelt er seine Gegner aus und wirft sie auf den Rücken. Entschuldigung, aber dieses Wortspiel drängt sich auf bei Erwin Hebler, dem besten Schwinger Neuseelands. Wie die Luzerner Zeitung und der Bote der Urschweiz berichten, gewann Hebler bereits Mitte Februar das Schwingfest des Auslandschweizerclubs der Region TaranakiExterner Link auf der Nordinsel.

An diesem Schwinget nahmen Auslandschweizer der zweiten und dritten Generation teil, aber auch andere Einwanderer. Und das vor rund 250 Zuschauerinnen und Zuschauern. Nun werden Sie sich vielleicht fragen, wie das angesichts der Pandemie möglich ist? Nun, Neuseeland scheint diese vergleichsweise gut im Griff zu haben und hat derzeit viel weniger Restriktionen in Kraft als die meisten Länder auf der Welt.

Hebler, ein 32-jähriger Landwirt, konnte mit dem Sieg gegen einen Iren seinen Titel von letztem Jahr verteidigen. Seine Eltern waren aus dem Luzernischen nach Neuseeland ausgewandert, weshalb er immer noch Schweizerdeutsch spreche. Und in seinem Zimmer hänge ein Bild des Matterhorns, schreibt der Korrespondent.

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Moderna-Impfstoff
Keystone

Und wieder kommt es zu Lieferverzögerungen bei Covid-Impfstoffen.

Im Mai wird die Schweiz erneut weniger Impfdosen gegen Covid-19 erhalten. Diese Meldung des Herstellers Moderna bestätigte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) heute Nachmittag.

Man sei aber trotzdemzuversichtlich, das bisher anvisierte und kommunizierte Ziel zu erreichen, bis Ende Juni alle Impfwilligen zu impfen, sagte Nora Kronig vom BAG an einer Medienkonferenz in Bern. Klare Gründe für die Lieferverzögerungen seien noch keine genannt worden, so Kronig weiter.

Derweil bestellte der Bund ein neues Medikament gegen Covid-19 beim Schweizer Pharmariesen Roche – und das noch vor der Zulassung. In den USA ist der Medikamentencocktail «RegN-Cov2» des Basler Pharmakonzerns bereits zugelassen.

Kampfjet
Keystone / Yonhap

Einer der vier Kampfjets, welche die Schweiz zum Kauf evaluiert, gerät ins Trudeln.

Lieferverzögerungen, zahlreiche technische Mängel, Alterserscheinungen. Und das, noch bevor sich die Schweiz überhaupt für den Kampfjet F-35 entschieden hätte. Im Rennen sind daneben noch der Rafale von Dassault, der Eurofighter von Airbus sowie der Super Hornet von Boeing.

Der US-Kampfjet von Lockheed Martin gilt für viele als «Ferrari der Lüfte». Eigentlich der Traum jeder Luftwaffe. Wenn da nicht die erwähnten Probleme wären, wie unser freier Mitarbeiter Alexis Rapin aus Montreal schreibt. Jenseits des Atlantiks nämlich sei der Flieger arg unter Beschuss geraten.

Der Jet sei das teuerste Waffenprojekt in der Geschichte der USA. Und seit dem Planstadium habe er einen Rückschlag nach dem anderen erlitten. Darunter befänden sich mindestens zehn gravierende technische Mängel. Zudem seien Fragen um Software-Updates und der Weiterleitung der Flugdaten ungeklärt.

Flaggen Schweiz und EU
Keystone / Martin Ruetschi

Diese Woche kommt es zum Showdown beim EU-Rahmenabkommen.

Das Rahmenabkommen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union steht seit lägerer Zeit auf der Kippe. Am Freitag reist Bundespräsident Guy Parmelin nach Brüssel, um mit Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen über das Abkommen zu diskutieren. Oder eher, um zu retten, was noch zu retten ist?

Die Schweizer Presse sieht heute trotz aller Grabgesänge auf das Rahmenabkommen doch noch etwas Spielraum. Doch wie viel das ist, darüber sind sich die Kommentatoren uneinig. Ein Szenario, skizziert von SRF News: Lässt die Schweiz bei Kohäsionsbeiträgen an osteuropäische Staaten etwas springen, könnten Teile des Rahmenabkommens neu verhandelt werden.

Für Süddeutschland wäre ein Scheitern des Rahmenabkommens fatal. Das schreibt heute Gerhard Zickenheiner, deutscher Abgeordneter der Grünen, in einem Standpunkt bei swissinfo.ch. Dieser Tatsache solle der Bundesrat bei seinem letzten Rettungsbesuch in Brüssel Rechnung tragen.

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