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Dritthöchste Gesundheitsausgaben

Unter den wichtigsten Industrieländern hat die Schweiz die dritthöchsten Gesundheitsausgaben, die zweithöchste Lebenserwartung und überdurchschnittlich viel Ärzte und Pflegepersonal.

Laut der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) machen die Gesundheitsausgaben in der Schweiz 10,8% des Bruttoinlandprodukts aus. Die Zahlen gelten für 2007 und liegen 1,9 Prozentpunkte höher als der Durchschnitt der 30 OECD-Staaten.

Nur die USA und Frankreich kommen auf noch höhere BIP-Anteile (16%, respektive 11%).

Auch bei den Gesundheitsausgaben pro Kopf der Bevölkerung lag die Schweiz mit 4417 Dollar im Jahr auf Platz 3, hinter den USA und Norwegen.

Zwischen 2000 und 2007 haben die Gesundheitsausgaben in der Schweiz real um durchschnittlich 2,1% im Jahr zugenommen – Im OECD-Durchschnitt nahmen sie um 3,7% zu.

Im OECD-Durchschnitt erfolgt die Finanzierung der Gesundheitskosten überwiegend über die Öffentliche Hand (72,8%) – in der Schweiz beträgt der Anteil 59,3%.

swissinfo.ch und Agenturen

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