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Ein Debakel für die Jungsozialisten: Die Erbschaftssteuer-Initiative scheitert klar

Mirjam Hostetmann, Praesidentin der Juso, vor dem Schriftzug "Tax the rich"
Erbschaftssteuer oder Reichensteuer? Die Juso - hier Präsidentin Mirjam Hostetmann - zielt mit ihrer Initiative auf die reichsten Familien in der Schweiz. Keystone / Philipp Schmidli

Die Erbschaftssteuer-Initiative geht an der Urne regelrecht unter. Das Nein fällt mit 78 Prozent der Stimmen noch deutlicher aus als vorausgesagt.

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Die Erbschaftssteuer-Initiative der Jungsozialisten (Juso) ist deutlich gescheitert. Sämtliche Kantone und über 78 Prozent der Stimmberechtigten haben der Vorlage eine Abfuhr erteilt.

Somit bleibt es steuerrechtlich beim Status quo: In der Schweiz erhebt der Bund weiterhin keine Erbschaftssteuern. Das tun einzig die Kantone. Bis auf drei Kantone haben allerdings alle die direkten Nachkommen von der Erbschaftssteuer befreit.

Wie der Steuerflickenteppich in der Schweiz aussieht, haben wir hier zusammengestellt:

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Die Jungsozialisten hatten mit ihrer Initiative eine Besteuerung auf Bundesebene gefordert. Erbschaften über einem Freibetrag von 50 Millionen Franken hätten zu 50 Prozent besteuert werden sollen. Der Ertrag wäre für den Klimaschutz bestimmt gewesen.

Rund 300 Haushalte wären stark betroffen

Betroffen hätte die Vorlage rund 2500 Haushalte in der Schweiz. Davon besitzen 300 Haushalte ein Vermögen von über 100 Millionen Franken, auf diese Gruppe hätte die Steuer die grössten Auswirkungen gehabt.

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Die Befürworter hatten argumentiert, Superreiche belasteten mit ihrem Lebensstil die Umwelt überproportional und sollten dafür aufkommen.

Die Gegner hatten gewarnt, wichtige Steuerzahler würden vertrieben. Zudem seien Vermögen in der Schweiz oft in Unternehmen gebunden, die Erben müssten Firmenanteile verkaufen und würden die Kontrolle über die Betriebe verlieren.

Diese beiden Argumente haben bei den Stimmberechtigten offenkundig mehr Gehör gefunden.

Lesen Sie hier, was die Vorlage für den Ruf der Schweiz bedeutet:

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