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MADRID (awp international) - Das Euro-Land Spanien hat sich am Dienstag in einem schwierigen Umfeld frische Mittel am Geldmarkt besorgt. Mit zwei Emissionen kurzlaufender Papiere nahm das südeuropäische Land insgesamt knapp 2,3 Milliarden Euro auf, wie die nationale Schuldenagentur mitteilte. Damit bewegt sich die Mittelaufnahme am oberen Ende der angestrebten Spanne von 1,5 bis 2,5 Milliarden Euro. Nachfrage und Renditeentwicklung fielen jedoch gemischt aus.
Am Sekundärmarkt, wo bestehende Anleihen gehandelt werden, waren die Risikoaufschläge für spanische Staatstitel zuletzt wieder gestiegen. Ausschlaggebend waren politische Unsicherheiten, nachdem die Regierungspartei von Ministerpräsident Zapatero am Wochenende starke Verluste bei den Kommunalwahlen hinnehmen musste. Zudem herrscht am Markt die Sorge vor, dass die Umschuldungsdebatte in Griechenland auch die Stimmung in Spanien belasten könnte.
Ein dreimonatiges Geldmarktpapier spülte dem spanischen Staat knapp eine Milliarde Euro in die Kasse. Die Rendite stieg leicht von 1,371 Prozent bei einer vergleichbaren Auktion Ende April auf 1,38 Prozent an. Die Nachfrage war mit einer Überzeichnung von 6,59 jedoch deutlich stärker als im April mit 4,43. Mit einem sechsmonatigen Papier nahm Spanien 1,3 Milliarden Euro zu einer Rendite von 1,766 Prozent auf. Im April hatte sie mit 1,867 Prozent noch deutlich höher gelegen. Die Nachfrage war mit einer Überzeichnung von 5,56 jedoch deutlich rückläufig (April: 7,10)./MNI/bgf/jkr

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