St. Galler Regierung beantragt 11,6 Millionen aus dem Lotteriefonds
Der St. Galler Kantonsrat wird während der Wintersession im Dezember über die Unterstützung von 89 Projekten aus dem Lotteriefonds entscheiden. Die Regierung beantragt mit der Lotteriefondsbotschaft 11,6 Millionen Franken. Es geht unter anderem um Projekte aus den Bereichen Kultur, Soziales und Entwicklungszusammenarbeit.
(Keystone-SDA) Aus den Bereichen Soziales, Bildung, Gesundheit, Natur, Umwelt und Entwicklungszusammenarbeit sollen 15 Projekte mit 1,89 Millionen Franken unterstützt werden, wie die St. Galler Regierung am Freitag in einer Mitteilung schrieb. Dazu gehört beispielsweise das Projekt «benevol bi de Lüüt» der Stiftung Benevol. Dessen Ziel sei es, die Freiwilligenarbeit nachhaltig zu fördern.
Im Bereich Programme werden acht Vorhaben mit einem Gesamtbetrag von drei Millionen Franken gefördert. Darunter ist gemäss Communiqué ein Kredit in der Höhe von 1,2 Millionen Franken für Veranstaltungen und Initiativen im Rahmen des 225-Jahr-Jubiläums des Kantons im Jahr 2028 vorgesehen.
Aus den Bereichen Musik, Tanz, Theater und Literatur sowie Bildende Kunst, Design, Architektur und Film und aus der Sparte Geschichte und Gedächtnis sieht die Regierung 5,63 Millionen Franken für 50 Projekte vor, wie sie weiter schrieb. Darunter sind Beiträge an Jubiläumsfeiern von Gemeinden.
Zudem sollen über den Lotteriefonds Kulturanlässe und die Erarbeitung von Produktionen unterstützt werden, wie zum Beispiel die Bühnenperformance «Der schiefe Turm von Babel» der Rapperswiler Choreografin Nelly Bütikofer.
An 16 Projekte der kantonalen Denkmalpflege gehen 1,02 Millionen Franken. Darunter fallen die Fensterrenovationen des Klostergebäudes der ehemaligen Benediktinerabtei Neu St. Johann, hiess es im Communiqué weiter.
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