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Stadt Zürich gewährt Freinacht an der Pride

Keystone-SDA

Die ganze Nacht durch darf an der Zurich Pride in Innenräumen von Bars und Beizen auf Stadtgebiet gefeiert werden. Dies gewährte die Stadt Zürich, weil die Organisatoren dieses Jahr auf ein Festival verzichten.

(Keystone-SDA) Um «ein Zeichen für die Pride zu setzen und sie unbürokratisch zu unterstützen», verfügte Stadträtin Karin Rykart (Grüne) die Freinacht, heisst es in einer Medienmitteilung der Stadt Zürich vom Mittwoch.

In der Nacht von Samstag, 20. Juni auf Sonntag 21. Juni darf damit im Innern von Gastwirtschaftsbetrieben auf dem Stadtgebiet gefeiert werden. Vor der Tür soll es nachts aber ruhig bleiben: Läuft drin laute Musik, müssen Fenster und Türen zu bleiben. Lautsprecher im Freien bleiben verboten.

Vorstoss im Parlament

Auslöser für diesen Entscheid war ein Vorstoss im Gemeinderat, der vom Stadtrat eine «pragmatische Unterstützung» für Veranstaltende forderte, die mit eigenen Anlässen einspringen wollen. Die Regeln könne man für einen Tag nicht ausser Kraft setzen, sagte Rykart damals, versprach aber eine Freinacht zu prüfen.

Die Zurich Pride ist eine Kundgebung für Vielfalt in den Strassen von Zürich. Dieses Jahr verzichten die Organisatorinnen und Organisatoren aus finanziellen Gründen auf ein Festival. In der Vergangenheit trat dort unter anderem Nemo auf. Die Freinacht soll eine Möglichkeit sein, um trotzdem zu feiern.

An der Pride-Demonstration, die stattfinden wird, ziehen jeweils Zehntausende durch die Stadt Zürich. Die Zürcher Pride gibt es seit über 30 Jahren. Sie gilt als bedeutendste LGBTQIA+-Veranstaltung der Schweiz.

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