Stadt Zug erzielt 2025 einen deutlichen Ertragsüberschuss
Die Stadt Zug schliesst das Finanzjahr 2025 mit einem satten Ertragsüberschuss von 98,3 Millionen Franken ab. Budgetiert war ein Defizit von 0,5 Millionen Franken.
(Keystone-SDA) Möglich wurde die Verbesserung dadurch, dass Zug etwas weniger Geld ausgab als veranschlagt, aber deutlich mehr einnahm, wie die Stadt am Freitag mitteilte. So belief sich der Aufwand auf 401,6 Millionen Franken statt auf 407,0 Millionen Franken. Die Erträge lagen dagegen mit 499,8 Millionen Franken über dem budgetierten Wert von 406,5 Millionen Franken.
Zu den Einnahmen hielt die Stadt Zug fest, dass die Fiskalerträge der natürlichen Personen um 27,9 Millionen Franken höher ausfielen als veranschlagt. Bei der Unternehmensgewinnsteuer betrug die Zunahme gegenüber dem Budget 50,7 Millionen Franken. Die Stadt Zug führt dies auf Bilanzbereinigungen von Unternehmen zurück, die der OECD-Mindeststeuer unterliegen. Dieser Effekt werde in den nächsten Jahren abnehmen und sei nicht strukturell, erklärte sie.
Dennoch wertet die Stadt Zug die Steuereinnahmenentwicklung als Bestätigung für die «starke wirtschaftliche Position der Stadt Zug». Ein grosser Teil der Steuereinnahmen sei aber volatil, weil er von einigen wenigen Steuerzahlern stamme. Nach Angaben der Stadt Zug kommen so 2,3 Prozent der Steuerzahler für 49 Prozent der Einkommenssteuer auf und auf 2,3 Prozent der Unternehmen entfallen 43 Prozent der Gewinnsteuern.
Die Stadt Zug investierte 2025 86,9 Millionen Franken. 2024 waren es nur 37,6 Millionen Franken gewesen. Das Eigenkapital kletterte von 999,9 Millionen Franken über die Milliardengrenze auf 1,074 Milliarden Franken.