Heute in der Schweiz
Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland
Zwei von fünf meiner Themen betreffen Sie respektive unsere Zielgruppe der Auslandschweizer und -schweizerinnen. Seien Sie versichert: Wir verlieren Sie nicht aus dem Fokus.
Herzliche Grüsse aus Bern und gute Unterhaltung
Auslandschweizer, Vater und Rentner – eine Kombination, die sich die Schweiz etwas kosten lässt.
40 Millionen Franken: So hoch ist die Summe der Kinderrenten, die 2019 aus der Schweiz an Schweizer Väter im Ausland flossen. Und -jetzt kommt das entscheidende – die Rentner sind.
Der grösste Teil davon geht an späte Auslandschweizer Väter in Frankreich, Italien, Deutschland und Spanien.
Interessant ist Thailand, das zwischen den genannten europäischen Länder auf Platz drei liegt: In den letzten zehn Jahren hat der Anteil der Kindergelder, die in das ferne Rentnerparadies fliessen, um 160% zugenommen. Nein, wir sind keine Schelmen, die Böses denken… Wir sind swissinfo.ch.
- Der Artikel von meinem Mitarbeiter Claude Chatelain.
- Steuerschlupfloch für Rentner im Ausland soll gestopft werden – unser Beitrag von 2018.
- Schweizer Vorsorge wird umgebaut – Auswirkungen im Ausland – aus unserem Archiv (2016).
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Der Weg junger Auslandschweizerinnen und -schweizer in das Land ihrer Eltern ist oft dornenvoll.
Auch Ihre Kinder sind Schweizer. Aber viele der zweiten Auslandschweizer-Generationen haben kaum mehr einen Bezug zum Herkunftsland ihrer Eltern.
Manche haben den Traum, einmal in der Schweiz zu studieren oder zu arbeiten. Dazu sind die Hürden aber hoch. Doch sie sind nicht unüberwindbar.
Ben Tite aus England hat sie genommen – er ist Sprachlehrer in Zürich. Sein Glück kam aber nicht von alleine. MovetiaExterner Link, eine Agentur zur Förderung von Austausch und Mobilität im Bildungssystem hat etwas nachgeholfen.
- Der Beitrag meiner Kollegin Melanie Eichenberger.
- «Damit jedes Kind seine Wurzeln kennen lernen kann» – unsere Reportage aus einem Sommerlager von 2017.
- Stellt viel auf die Beine: Die Stiftung für junge Auslandschweizer (SJAS)Externer Link.
Die Coronakrise gipfelt in einem neuen Rekord an Firmengründungen in der Schweiz.
Erleben wir gerade ein Wunder? Der Juni brachte mit 4858 Neueinträgen im Handelsregister eine neue Bestmarke. Das ist ein Viertel mehr als im Vorjahresmonat.
Dabei reden alle vom Coronavirus und der Covid-19-Pandemie als Auslöser der grössten Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg.
Bei näherem Hinsehen löst sich aber das Rätsel: Einerseits gab es nach dem Lockdown einen grossen Aufholbedarf betreffend Neugründungen. Andererseits betreffen die Gründungen vor allem Branchen, die im Lockdown stillstanden – Handel, Gastronomie, Hotellerie.
- BeitragExterner Link der NZZ (Paywall)
- «Corona-Rezession stellt Finanzkrise in den Schatten»Externer Link – finanzen.ch vom 18. Juni.
- «Die Armut in der Schweiz wird ein Thema bleiben»Externer Link – Beitrag von SRF News.
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Allein in den letzten 20 Jahren schmolzen den Gletschern in den Alpen 17% ihres Eises weg.
Den Löwenanteil des Verlusts tragen die Gletscher in den Schweizer Bergen. Diese dramatische Folge der Klimaerwärmung haben Forscher der deutschen Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg mit Zahlen belegt.
Da kommt mir Christian, der Wart einer stark frequentierten Hütte des Schweizer Alpen-Clubs (SAC) und wie ich ein Bergläufer, in den Sinn. Als ich ihn auf seiner Terrasse auf den Klimawandel in seiner Lebenswelt ansprach, wurden seine Augen feucht. «Ansehen zu müssen, wie die Gletscher jeden Tag kleiner werden, tut mir in meinem Innersten weh». Worte, die mir nie mehr aus dem Kopf gehen werden.
- Die neue StudieExterner Link, vorgestellt vom Tages-Anzeiger.
- Warum die Gletscherschmelze uns alle betrifft – unser Fokus zur Klimapolitik.
- Erster Schweizer Gletscher ist tot Externer Link– diese Meldung fand 2019 auch in Deutschland grosse Beachtung.
«Die Hauptstadt braucht ihren Grossflughafen!» oder als in Bern der Wahnsinn regierte.
In den 1950er-Jahren wurde in Bern tatsächlich gross gedacht. Als Standort des Jahrhundertprojekts wurde ein kleines Bauerndörfchen auserkoren, fünf Kilometer vom Bahnhof Bern entfernt: Herrenschwanden.
Doch die Planer hatten die Rechnung ohne die lokalen Landwirte und die Bevölkerung gemacht. Gut organisiert, machten sie dem Wahnwitz, dem auch zwei wertvolle Moorlandschaften zum Opfer gefallen wären, vereint den Garaus.
Ich bin in Herrenschwanden aufgewachsen und lebe jetzt wieder dort. Und als Journalist, der über direkte Demokratie schreibt, bin ich besonders stolz, dass es die aktiven Bürgerinnen und Bürger waren, die dank direktdemokratischer Instrumente das Ende dieses bösen Traumes besiegelt hatten.
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