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Pascal Strupler

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Das Virus macht keine Ferien: Die Zahl der Neuansteckungen war in den letzten 24 Stunden so hoch wie seit Ende April nicht. Und auch die Justiz ist aktiv: Das Drama um Bundesanwalt Lauber geht in den nächsten Akt.

Herzliche Grüsse aus Bern

Pascal Strupler
Keystone / Anthony Anex

Die Corona-Neuansteckungen steigen wieder. Es handle sich um eine «epidemische Trendwende».

In den letzten 24 Stunden wurden 220 neue Fälle registriert. Das ist soviel wie zum letzten Mal am 23. April.

Der Direktor des Bundesamts für Gesundheit sprach an einer Pressekonferenz von einer deutlichen Zunahme. Der Trend zeige sich bereits seit einigen Wochen. Das BAG schlägt darum eine Ausweitung des Masken-Obligatoriums vor – namentlich in Geschäften.

Die Liste mit den Risikoländern wird vorerst nicht erweitert. Dafür können Menschen in Drittstaaten, die einen Partner oder eine Partnerin in der Schweiz haben, unter bestimmten Kriterien in die Schweiz einreisen.

Gianni Infantino
© Keystone / Ennio Leanza

Die «Causa Lauber» geht in die nächste Runde: Gianni Infantino wird angeklagt, Bundesanwalt Lauber soll seine Immunität verlieren.

Es geht Schlag auf Schlag: Einen Tag nach seinem angekündigten Rücktritt muss Bundesanwalt Lauber mit neuem Ungemach rechnen. Der ausserordentliche Staatsanwalt beantragt die Aufhebung von dessen Immunität.

Gleichzeitig wird ein Strafverfahren gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino und dem Walliser Oberstaatsanwalt Rinaldo Arnold eröffnet. Dies in Zusammenhang mit den Treffen mit dem Bundesanwalt.

Sollte die Immunität von Michael Lauber aufgehoben werden, wäre ein Strafverfahren gegen ihn möglich.

Schweizer Auslandschulen kämpfen auch mit den Folgen von Corona. Viele sind noch immer geschlossen.

Im Ausland gibt es 18 anerkannte Schweizer Schulen. Sie befinden sich in Europa, in Asien, in Süd- und Nordamerika. Etwa 20 Prozent der Schülerinnen und Schüler haben den Schweizer Pass.

Einige von ihnen sind nun wegen der Corona-bedingten Schulschliessungen bis auf weiteres zu. Alle mussten auf Fernunterricht umsteigen, was vor allem in China und Italien ein Problem war, da es unerwartet und schnell geschah.

Seither hat sich die Lage für sie nicht verbessert: Nicht nur haben sie mit personellen Problemen zu kämpfen, sondern auch mit finanziellen. Die Komplikationen werden wohl noch eine Weile andauern.

  • Lesen Sie hier den Artikel meiner Kollegin Isobel Leybold-Johnson.
  • Über schulische Herausforderungen von Auslandschweizern in Zeiten der Pandemie haben wir kürzlich geschrieben.
Der Bundesrat hat ein Paket zur Medienförderung verabschiedet. Nun entscheidet das Parlament, wie viele Staatsgelder künftig an Presse, Radio, TV und Onlinemedien fliessen sollen. (Themenbild) KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER sda-ats

Zum Schluss ein 3-facher Medientipp: Edito, Persönlich.com und Medienwoche

Die letzten zwei Wochen haben wir Ihnen Nischenmedien vorgestellt, die – lokal oder thematisch – für eine spezifisches Publikum schreiben.

Nun gibt es Magazine für alle möglichen Branchen. Darunter natürlich auch für die Medienbranche: Auch sie unterliegt Entwicklungen, Trends und Veränderungen.

Diese kritisch zu beleuchten, haben sich Edito und die Medienwoche vorgenommen. Beim online-Magazin Persönlich.com wird zusätzlich die Kommunikations-Branche einbezogen. Mit diesen drei Adressen erhält man eine gute Übersicht, wie die Medien in der Schweiz ticken.

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