Heute in der Schweiz
Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland
Ab morgen sind in der Schweiz wieder Grossveranstaltungen mit über 1000 Personen möglich. Die Regeln, die das möglich machen, variieren von Kanton zu Kanton.
Herzliche Grüsse aus Bern und bleiben Sie gesund,
Die Corona-Situation spitzt sich europaweit erneut zu. In der Schweiz sind ab morgen wieder Grossveranstaltungen mit über 1000 Personen möglich.
Die EU-Kommission schlägt Alarm: Nicht nur in Frankreich, sondern auch in Österreich steigen die Fallzahlen rapide, wie der Tages-Anzeiger heute berichtet. Die Angst vor der nächsten Corona-Welle hält Europa in Atem.
Derweil sind ab morgen beispielsweise Fussball- und Eishockeypiele wieder mit Tausenden von Zuschauern möglich. Ist das angesichts der steigenden Zahlen in der Schweiz vernünftig? Eine Virologin gibt in der Berner Zeitung Tipps, worauf man sich beim Besuch besonders achten soll.
Das Coronavirus wütet auch in Brasilien weiter. Nur in Manaus, der Hauptstadt des Amazonasgebiets, sinken die Infektionszahlen seit dem Pandemie-Höhepunkt im Mai. Der Preis, den die Stadt dafür bezahlt hat, ist allerdings hoch, wie der Tages-Anzeiger heute schreibt.
- Die Angst vor der nächsten Corona-Welle können Sie auf der 12-App gratis nachlesen: http://s.swissin.fo/9TpOI3aExterner Link
- HierExterner Link geht’s zu den Tipps (Paywall).
- Diese Regeln gelten ab morgen in der Schweiz: blick.chExterner Link
- Das Experiment der Durchseuchung: im Tages-AnzeigerExterner Link (Paywall) und im StandardExterner Link.
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Hier finden Sie eine Übersicht über die Situation in der Schweiz: swissinfo.ch
Historische Aufarbeitung: Auch Zürich profitierte vom Kolonialismus und stellt sich nun seiner Vergangenheit.
Wie umgehen mit der eigenen Geschichte? Die Frage ist ein andauernder Prozess, der immer neu angestossen werden muss. Die Frage stellte sich auch die Stadt Zürich kürzlich im Zusammenhang mit den Diskussionen um Profiteure des Sklavenhandels.
Die Schweiz war keine Kolonialmacht, dennoch gab es Verbindung zur internationalen Sklavenwirtschaft – vor allem über die Bereitstellung von Kapital. So kaufte Zürich beispielsweise Aktien von Sklavenhandelsgesellschaften.
Diese und weitere Verstrickungen machte eine kürzlich erschienene Studie publik. Das war zwar alles schon bekannt, die mediale Aufmerksamkeit ist aber mittlerweile gestiegen – und mit ihr wurde die gesellschaftliche Debatte nochmals entfacht.
- Über die Studie berichtete watson.chExterner Link.
- In der NZZ erschien ein interessanter KommentarExterner Link dazu, der von einer moralischen Anklage abratet, aber einen kritischen Blick fordert. (Paywall).
- Unseren Fokus mit einer Artikelübersicht zum Thema finden Sie hier.
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Die Frage nach der angemessenen historischen Deutung stellt auch der Historiker Jakob Tanner in einem Gastbeitrag bei uns.
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Immer mehr betagte Menschen engagieren private Pflegekräfte, um auch im hohen Alter noch zu Hause leben zu können. Nicht ohne finanzielle Folgen.
Meine Kollegin Sonja Fenazzi hat einen ehemaligen Bergarbeiter im Tessin besucht. Rentner Antonio ist einer von vielen, der eine private Betreuung beschäftigt, um auch mit 89 Jahren noch in seinem Haus leben zu können.
Doch diese Art von Betreuung ist teuer und den Rentner bedrücken finanzielle Probleme. Seine bescheidene AHV-Rente erlaubt es ihm nicht, die Kosten für eine Pflegekraft zu tragen. Deshalb hat er vor Jahren seine Hypothek auf sein Haus erhöht.
Jetzt geht das über die Hypothek aufgenommene Kapital jedoch langsam zur Neige. Er ist gezwungen, das Haus zu verkaufen.
- Hier geht es zur Geschichte über den Rentner Antonio.
- Private Betreuung ist in der Schweiz sehr gesucht, die finanziellen Bedingungen sind aber schlecht, wie Sie auf swissinfo.ch lesen können.
- Finden Sie hier unseren Fokus über die Löhne in der Schweiz.
Ihr Laderaum ist so gross wie eine Turnhalle. Ihre Flügelspannweite misst 73 Meter, sie ist 70 Meter lang und kann bis zu 150 Tonnen laden.
Nein, ich rede nicht etwa von einem neuen Kampfjet der Schweiz, sondern vom Flugzeug der Superlative, der Antonov 124. Sie ist heute vom Flughafen im luzernischen Emmen abgehoben, um eine Raketenspitze zum Weltraumbahnhof in Florida zu transportieren.
Ehrlich gesagt, äusserst spektakulär finde ich das persönlich nicht. Aber dieses Ereignis liess die Herzen zahlreicher Planespotter höherschlagen – auch dasjenige meines Vaters, wie ich soeben erfahren habe.
Zusammen mit einem grossen Medienaufgebot und Hunderten von Schaulustigen hat ihn das Mega-Flugzeug auf den Militärflugplatz in der Zentralschweiz gelockt.
- Die Antonov ist wohl zum letzen Mal in Emmen abgehoben wie bluewin.chExterner Link berichtet.
- Was hat dieses Flugzeug transportiert? Hier Externer Linkfinden Sie die Antwort.
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Ein Schweizer Startup entwickelt einen synthetischen Treibstoff für Flugzeuge, der einzig aus Wasser, CO2 und Sonnenlicht hergestellt wird: http://s.swissin.fo/v1bzOHQ
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