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Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizer:innen

Als Journalistin moderiere ich regelmässig Ihre Kommentare. Dabei diskutiere ich oft mit meinen Kolleg:innen, ob ein Kommentar freigeschaltet werden kann oder nicht. Das ist meist gar nicht so einfach. Künstliche Intelligenz könnte bei dieser Thematik künftig helfen.

Sonnige Grüsse

Desktopoberfläche mit einem Barometer für Hate Speech
Keystone / Sebastian Gollnow

Künstliche Intelligenz: Freundin oder Feindin der direkten Demokratie?

Künstliche Intelligenz wird von den einen als Gefahr für die Demokratie gesehen, von den anderen als Chance. Expert:innen erklären, wie Algorithmen und Big Data in der Schweiz zum Einsatz kommen – und wie nicht.

Dabei finde ich persönlich den Algorithmus gegen «hate speech» sehr interessant. Alliance F hat diesen entwickelt. Der Algorithmus heisst Bot DogExterner Link, denn wie ein Hund spürt er Hassnachrichten in den sozialen Medien auf und markiert sie. Eine Gruppe von Freiwilligen antwortet dann auf jede einzelne Nachricht.

Die Idee: Hass im Netz bleibt nicht unwidersprochen und die Diskussion kann sachlich weitergeführt werden. Noch ist der Bot Dog in der Testphase. Aber erste Versuche zeigten Erfolg.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Sara Ibrahim

Wird uns künstliche Intelligenz künftig helfen oder schaden?

Computer sind zunehmend in der Lage, komplexe Entscheidungen zu treffen – sollen wir sie lassen?

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Bild von Christoph Blocher
© Keystone / Michael Buholzer

Der Text zu Blochers Neutralitäts-Volksinitiative steht.

Der SVP-Übervater will die Schweizer Neutralität vor «Politiker-Willkür» schützen, schreibt heute der Tages-Anzeiger. Die Rede ist von der Volksinitiative, die Christoph Blocher lancieren will. Noch vor den Sommerferien will er den Text zur Vorprüfung der Bundeskanzlei übergeben. Im Herbst sollen dann Unterschriften gesammelt werden.

Den «Neutralitätsbruch» des Bundesrats im Ukraine-Krieg könne die Initiative nicht mehr korrigieren, sagt Blocher. «Aber wir möchten die umfassende, immerwährende, bewaffnete Neutralität langfristig in der Bundesverfassung verankern.»

Der verfassungsrechtlich massgebende Fachausdruck für eine Neutralität nach Blochers Vorstellung lautet «integrale Neutralität«. Neu soll es in einem zusätzlichen Artikel 54a heissen, dass die Schweiz im Kriegsfall weder militärisch noch mit wirtschaftlichen Sanktionen Partei ergreifen darf.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Bruno Kaufmann

Wie kann Neutralität in Zukunft aussehen?

Die Neutralität steht auf dem Prüfstand der Weltgeschichte. Hat sie eine Zukunft? Und wie sollte sie definiert werden?

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Bild von der Jungfraujoch mit Touristen
Keystone / Peter Schneider

Die Amerikaner:innen lassen die Schweizer Tourismuskasse klingeln.

Amerikaner:innen zieht es auf den «alten Kontinent». Der Ukraine-Krieg macht ihnen dabei keine Sorgen. Nach dem Corona-Break seien die Urlaubskassen der US-Amerikaner:innen gut gefüllt, und aus den bescheidenen zehn Ferientagen im Jahr, die normale Angestellte bekommen, hätten viele jetzt Freizeit für eine längere Reise angehäuft, schreibt «der Blick».

Wegen des allgemeinen Preisanstiegs und dem im Vergleich zum Euro starken Dollar, sind für US-Bürger:innen Ferien im eigenen Land nicht mehr viel billiger als in Europa. Eine Woche Schweiz wird dabei selten verkauft, dafür aber drei Tage Schweiz im Päckli mit Italien, Frankreich und Deutschland.

Tatsächlich geben die «Amis» überdurchschnittlich viel Geld aus, pro Tag 280 Franken, wie Sibylle Gerardi von Luzern Tourismus «Blick» vorrechnet. Es dürfte aktuell sogar eher noch mehr Geld sein. Im Vergleich lassen Schweizer:innen rund die Hälfte springen, 165 Franken pro Tag. In Luzern stammen laut Gerardi bereits wieder elf Prozent der Gäste aus den USA.

Bild von Henri Laaksonen
Copyright 2022 The Associated Press. All Rights Reserved

Kennen Sie Henri Laaksonen?

Ich muss zugeben, ich kannte ihn bis heute nicht wirklich. Aber jetzt ist er neu der beste Schweizer Tennisspieler. Denn, bleiben Sie stark: Unsere Tennis-Ikone Roger Federer ist nicht mehr die Nummer eins. Der 20-fache Grand-Slam-Sieger fällt in der ATP-Weltrangliste hinter Henri Laaksonen auf Platz 96.

Letztmals erschien Federer im Juli 2017 nicht als Schweizer Nummer 1 im ATP-Ranking – Stan Wawrinka lag damals vor ihm. Der Romand wird aktuell an 265. Stelle geführt. Am 11. Juli wird Federer nach knapp 25 Jahren ganz aus dem ATP-Ranking verschwinden.

Von Laaksonen findet man nicht viel in den deutschsprachigen Medien. Er ist Rechtshänder und seit 2017 in den Top 100 – das sei immer sein Traum gewesen. Henri Laaksonen ist ein Reisender in Sachen Tennis und ein Vielspieler, und er trifft gern früh am Turnierort ein. Deshalb braucht er keine Unterkunft. In der Schweiz habe er nur sein Auto.

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