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Familienwappen aus der Schweiz: Kessler, Egli, Pfeiffer, Steiner, Diener, Oberhäsli, Suter und Reutlinger

Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Mein Nachname ist in der Schweiz sehr selten. Möchten Sie wissen, wo und wie häufig Ihr Familienname hierzulande vorkommt? Im heutigen Briefing finden Sie es heraus.

Herzliche Grüsse aus Bern

Wasserdamm
Jan Ryser/Keystone

Ein Schweizer Friedensengagement der kleinen Schritte.

Die Schweiz, das Wasserschloss Europas, versucht im Ausland in Wasserkonflikten zu schlichten. Wasserdiplomatie nennt sich das. Was muss man sich darunter genau vorstellen? Ein Beispiel aus Zentralasien: der praktisch ausgetrocknete Aralsee.

2014 fragten fünf Nachfolgestaaten der Sowjetunion die Schweiz an, ob sie den Dialog über die grenzüberschreitende Kooperation in Wasserfragen unterstützen würde. Warum ausgerechnet die Schweiz? Sie verfügte unter anderem bereits über Erfahrung in Westafrika und im Nahen Osten, wo sie ähnliche Plattformen mitaufgebaut hatte.

Allerdings seien die Resultate in solchen Prozessen nicht sofort sichtbar, schreibt mein Kollege Giannis Mavris in seinem Artikel. Bei der Wasserdiplomatie handle se sich «um langjährige Prozesse, die keine schnellen, öffentlichkeitswirksamen Ergebnisse produzieren». Ganz im Sinn der Schweiz, die sich davon langfristig gute Beziehungen erhofft.

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Familienwappen aus der Schweiz: Kessler, Egli, Pfeiffer, Steiner, Diener, Oberhäsli, Suter und Reutlinger
Keystone / Alessandro Della Bella

Wie häufig und wo kommt ihr Familienname in der Schweiz vor?

Uff, ich schaffe es gerade noch auf Platz fünf. Aber nur bei den Vornamen. Mein Nachname hingegen kommt in der Schweiz lediglich 86-mal vor, das entspricht weniger als 0,01 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung. Es reicht, weit abgeschlagen, für Rang 6813 auf der landesweiten Tabelle!

Wie sieht es bei Ihrem Familiennamen aus? Finden Sie es heraus in der interaktiven «Namenskarte: So heisst die Schweiz», die der Tages-Anzeiger heute basierend auf den neusten Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) publiziert hat. Erstmals hat dieses alle Nachnamen erfasst, die mindestens dreimal in der Schweiz vorkommen.

Wenig überraschend übrigens, dass der Name Müller der häufigste in der Schweiz ist, gefolgt von Meier. Überraschender hingegen taucht auf Platz 10 der Name da Silva auf, der häufigste Name ausländischer Abstammung, wie der Tages-Anzeiger schreibt.

Zelte auf einem Grat, es ist Nacht und man sieht den Sternenhimmel
Keystone / Alessandro Della Bella

Wie Instagram die Schweizer Tierwelt in Bedrängnis bringt.

Für ein Foto machen sie fast alles. Influencerinnen und Influencer kümmern sich oft nicht um Verbote, wenn sie ein einmaliges Sujet im Visier haben. In der Schweiz geht das oft zu Lasten der Tierwelt. Etwa, wenn sie illegal in Natur- oder Wildschutzgebieten ihr Zelt aufschlagen.

Beispiel Brienzergrat: Seit der Pandemie zelten fast täglich Menschen dort oben im Wildschutzgebiet und hoffen auf einen prächtigen Sonnenaufgang, wie SRF News berichtet. Darunter leiden die schon lange dort ansässigen Steinböcke: «Früher waren hier Rudel von 20 grossen Böcken. Die fehlen nun komplett», wird ein Wildhüter zitiert.

Und auch wenn das Zelten an anderen «instagrammablen» Orten wie etwa dem Glarner Muttenkopf legal ist: Auch dort wären die Tiere auf Ruhe und ihren Lebensraum angewiesen. «Es nimmt ein Ausmass an, das wirklich prekär wird für Tierwelt und Flora», sagt der kantonale Wildhüter.

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Grosse Leinwand, grosses Publikum auf einer Piazza, auf der Leinwand ein Leopard
Keystone

Was steckt hinter dem Leoparden des Filmfestivals von Locarno?

Er ist weltberühmt. Oder besser gesagt: sie, weiblich, Mehrzahl. Denn in Tat und Wahrheit handelt es sich bei der Leopardendarstellerin «Chota», die am internationalen Filmfestival in Locarno über die Leinwand huscht, um zwei Weibchen. Sie wurden 2006 für einen ganzen Tag extra für diese Aufnahmen gebucht.

Ihre Namen sind leider nicht bekannt. Dafür konnte mein Kollege Riccardo Franciolli mit dem zuständigen Werbefachmann sprechen, der damals das Konzept mitverfasste und bei den Dreharbeiten in England dabei war.

Nun werden die beiden Leopardendamen bald in Rente gehen. Für Locarno bedeutet das also, dass demnächst ein «Rebranding» ansteht, zumal Marco Solari Ende 2023 als operativer Präsident zurücktreten und das Zepter an Maja Hoffmann übergeben wird.

Und übrigens: Bei unserer Wahlumfrage können Sie immer noch mitmachen! Welche Partei wählen Sie am 22. Oktober?

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