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Strassenszene in Sri Lanka

Heute in der Schweiz

LIebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Eine tamilische Familie aus Zürich muss die Schweiz verlassen. Innert einem Monat. Ihr Asylgesuch wurde abgelehnt – nach sechs Jahren Prüfung durch das Bundesverwaltungsgericht.

Beste Grüsse aus Bern

Tamilischer Soldat überprüft den Ausweis von Helfer:innen vom IKRK

Sechs Jahre prüfen oder wenn das Bundesverwaltungsgericht die Träume einer tamilischen Familie zerstört.

Acht Jahre lebt die dreiköpfige Familie nun schon in der Schweiz. Jetzt müssen sie das Land, von dem sie sich Schutz und ein sicheres Leben in Würde erhofft hatten, innerhalb von vier Wochen verlassen.

Ansonsten drohten ihnen Haft und die Rückführung in ihr Heimatland unter Zwang, wie sie einem ziemlich emotionslosen Schreiben des Staatssekretariats für Migration (SEM) entnehmen mussten.

Die Familie und Schweizer Betreuer:innen, die sich um sie gekümmert haben, hatten wenigstens auf eine vorläufige Aufnahme gehofft.

Das SEM glaubt dem Mann, er ist von Beruf Pastor, nicht, dass er in seiner Heimat von einer der machthabenden Parteien drangsaliert worden sei.

Die Schweiz stuft Sri Lanka seit 2011 als sicheres Land ein.

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Gastgeber/Gastgeberin Emilie Ridard

Was ist der Beitrag der Swiss Abroad zur Schweiz?

Einer unserer Leser fragt, was die Auslandschweizer:innen der Schweiz zurückgeben – sagen Sie uns Ihre Meinung!

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In der neuen Schweizer Botschaft in Peking soll es eine grosszügige Raumaufteilung geben
Nightnurse Images

Die Finanzkontrolle des Bundes ist mit dem Projekt für eine neue Schweizer Botschaft in China alles andere als einverstanden.

Das Projekt sei überdimensioniert und erfülle die Wirtschaftlichkeitskriterien nicht, schreiben die Mitglieder der EFK in einem Bericht. Deshalb soll der Bund über die Bücher.

Was den «Finanzdetektiv:innen» besonders missfiel: Die geplanten Kosten für den Neubau hätten sich von 25 auf 48 Millionen Franken fast verdoppelt.

Das zuständige Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) weist die Kritik grösstenteils zurück und bemerkt, dass es punkto Raumbedürfnisse für die nächsten 40 Jahre plane.

Flagge in der mongolischen Steppe
2023 The Associated Press. All Rights Reserved

Bleiben wir in Asien: Die Schweiz zieht sich als Entwicklungshelferin aus der Mongolei zurück.

Nach 20 Jahren ist Schluss: Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) zieht sich 2024 aus dem asiatischen Land zurück.

Sie instruierte dort Menschen – erfolgreich – in nachhaltiger Viehhaltung, betrieb Bildungsprojekte und förderte den Aufbau lokaler Behörden und die Demokratisierung.

Das Aus ist nicht auf eine Verstimmung zurückzuführen. Vielmehr haben das schweizerische Aussenministerium EDA respektive die Deza eine Neufokussierung vorgenommen. Demnach konzentriert der Bund seine Entwicklungsprojekte schwergewichtig auf Länder in fragilen Kontexten.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Sara Pasino

Wie können Schweizer Züge neben Billig-Airlines bestehen?

Schweizer Züge sind oft teurer als Flüge. Wie können sie mit Billigfluglinien konkurrieren?

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Ein Kampfpanzer des Typs Leopard 2
Keystone / Peter Klaunzer

Deutsche Behörden ermitteln gegen einen ehemaligen Mitarbeiter der Schweizer Rüstungsfirma Ruag.

Im Verfahren der Staatsanwaltschaft in Niedersachsen geht es um Korruption in einem Panzergeschäft. Einzelheiten gab die Behörde aufgrund des laufenden Verfahrens keine bekannt.

Der Ruag-Mann und vier weitere Beschuldigte waren in den Kauf der Ruag von 96 deutschen Panzern des Typs Leopard AI verwickelt, die in Italien eingelagert sind.

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall wollte diese Panzer der Ruag abkaufen, instandstellen und dann an die Ukraine weiterliefern. Die Schweizer Regierung hat diesen Deal aber gestoppt.

Damit reissen die Negativschlagzeilen der Ruag nicht ab. Kürzlich hat Chefin Brigitte Beck den Hut nehmen müssen, davor hat der Konzern an der Weitergabe der Leopard-Panzer an die Rheinmetall zur Unterstützung der Ukraine festgehalten, obwohl die Schweizer Regierung solchen Geschäften eine klare Absage erteilt hatte.

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