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Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Haben Sie bereits ihre Wahl getroffen? Das letzte Wahlbarometer vor dem Urnengang am 22. Oktober zeigt: Die Grünen müssen wohl Federn lassen, auch wenn der Klimawandel weiterhin als eines der grössten Probleme wahrgenommen wird.

Herzliche Grüsse aus Bern

Diverse Schweizer Wahlunterlagen
Keystone / Anthony Anex

Die Grüne Partei könnte bei den Wahlen unter die 10%-Marke fallen.

Waren sie noch die grosse Gewinnerin der Wahlen 2019, könnte die Grüne Partei diesen Herbst zur Verliererin werden. Das zeigt das jüngste Wahlbarometer der SRG zehn Tage vor dem Wahltag am 22. Oktober. Damit würden mehr als die Hälfte ihrer Zugewinne von 2019 verpuffen.

Um 2,5 Prozentpunkte zulegen kann die Schweizerische Volkspartei (SVP), die Sozialdemokratische Partei (SP) steigert sich um 1,5 Prozentpunkte. Spannend könnte es zwischen den Freisinnigen und der Mitte werden. Diese beiden Parteien balgen sich um den Platz als drittstärkste politische Kraft.

Während im Inland die Gesundheitskosten das grösste Sorgenkind sind, gewichten die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer etwas anders: Sie schenken Themen mehr Beachtung, welche die Beziehungen zum Ausland betreffen.

Ein Paar am Flughafen, eingewickelt in eine Israel-Fahne
Keystone / Ennio Leanza

Der erste Sonderflug der Swiss aus Israel ist in der Schweiz gelandet. Heute soll ein zweiter starten.

Gestern Abend landete ein Swiss-Flugzeug in Zürich. An Bord: Zahlreiche Schweizerinnen und Schweizer, die sich vor dem Terror der Hamas in Israel in Sicherheit bringen wollten. Blick sprach mit dem Piloten des Flugs.

Bereits der Hinflug sei für die Crew bewegend gewesen, erzählt er im Interview. Es seien Menschen im Flieger nach Israel gesessen, «die ihre Ferien bei uns abgebrochen haben und wieder zurück nach Hause wollen, obwohl dort ein Krieg ausgebrochen ist».

In Tel Aviv habe er mit mehreren Menschen gesprochen, die für den Flug in die Schweiz eingestiegen seien. Deren Dankbarkeit und Glücksgefühle werde er wohl nie mehr vergessen, so der Swiss-Captain. «Mir tat es aber leid, dass wir nur 224 Personen mitnehmen konnten.»

Beine eines Manns mit Schattenwurf und einem roten Kreis darum als Beweismittel
Ausschnitt aus dem Video der Demo von 2021

Eine angebliche Hamas-Demo in Zürich wurde als Fälschung entlarvt.

Das Video aus Zürich sorgte am Wochenende weltweit für Aufsehen. Es wurde auf verschiedenen Plattformen über eine Million Mal aufgerufen und von rechtsextremen Blogs geteilt. Doch die angebliche Kundgebung für die Hamas fand nicht dieses Wochenende statt, sondern war eine Gaza-Demo vor zwei Jahren.

Zu diesem Schluss kommt das Team von SRF Investigativ. Es konnte denn auch akribisch nachweisen, warum die Bilder nicht vom letzten Wochenende stammen können. Den ersten Nachweis für eine Fälschung fand das Team beim Sonnenstand. So sollten die Schatten im Herbst um die Uhrzeit, welche eine Kirche im Hintergrund anzeigt, wesentlich länger sein als im Video.

Weiter fand das Team Bilder einer Demo vom 22. Mai 2021, die genau zum Video und zur Schattenwurf-Berechnung passten. Schliesslich kontaktierte SRF Investigativ den Mann, der das selbstgefilmte Video hochgeladen hatte. Er bestätigte, dass es bereits zwei Jahre alt ist. Im Zusammenhang mit dem jetzigen Krieg in Israel erhält es also das Prädikat«Fake News».

Ein Mann betankt einen Lastwagen mit Wasserstoff (H2)
Keystone / Marcel Bieri

Natürlicher Wasserstoff in der Schweiz? Erste Beobachtungen sind vielversprechend.

Nachdem in Frankreich ein Vorkommen von natürlichem Wasserstoff (H2) gefunden wurde, stiegen auch hierzulande Forschende in die Berge. Und siehe da: Ein Gestein namens Serpentinit führt tatsächlich Wasserstoff mit, ohne dass dieser hergestellt werden muss.

Diese erneuerbare Energie könnte umweltschädliche Brennstoffe wie Benzin und Paraffin ersetzen. H2 gilt als ein Schlüsselelement der Energiewende. Deshalb erhoffen sich Industrie und Wirtschaft viel davon. Doch Umweltverbände machen auch auf Nachteile des Wasserstoffs aufmerksam.

In seinem Artikel beantwortet mein Kollege Luigi Jorio die wichtigsten Fragen um natürlichen Wasserstoff. Und er erklärt die verschiedenen Farbtöne von grün bis grau, die dem farblosen chemischen Element zugeschrieben werden.


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