Heute in der Schweiz
Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland
Haben Sie bereits ihre Wahl getroffen? Das letzte Wahlbarometer vor dem Urnengang am 22. Oktober zeigt: Die Grünen müssen wohl Federn lassen, auch wenn der Klimawandel weiterhin als eines der grössten Probleme wahrgenommen wird.
Herzliche Grüsse aus Bern
Die Grüne Partei könnte bei den Wahlen unter die 10%-Marke fallen.
Waren sie noch die grosse Gewinnerin der Wahlen 2019, könnte die Grüne Partei diesen Herbst zur Verliererin werden. Das zeigt das jüngste Wahlbarometer der SRG zehn Tage vor dem Wahltag am 22. Oktober. Damit würden mehr als die Hälfte ihrer Zugewinne von 2019 verpuffen.
Um 2,5 Prozentpunkte zulegen kann die Schweizerische Volkspartei (SVP), die Sozialdemokratische Partei (SP) steigert sich um 1,5 Prozentpunkte. Spannend könnte es zwischen den Freisinnigen und der Mitte werden. Diese beiden Parteien balgen sich um den Platz als drittstärkste politische Kraft.
Während im Inland die Gesundheitskosten das grösste Sorgenkind sind, gewichten die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer etwas anders: Sie schenken Themen mehr Beachtung, welche die Beziehungen zum Ausland betreffen.
- In unserem Artikel finden Sie die Details des letzten SRG-Wahlbarometers vor dem Wahltag am 22. Oktober.
- Im Beitrag unserer Expertin Sarah Bütikofer geht es darum, wie die Sorgen der Bevölkerung mit dem Wahlentscheid zusammenhängen.
- Eine interessante Visualisierung der politischen Lokalisierung der Schweizer KantoneExterner Link finden Sie heute bei SRF News.
- Wählen und Abstimmen obligatorisch!Externer Link Das gibt es nur im Kanton Schaffhausen.
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Der erste Sonderflug der Swiss aus Israel ist in der Schweiz gelandet. Heute soll ein zweiter starten.
Gestern Abend landete ein Swiss-Flugzeug in Zürich. An Bord: Zahlreiche Schweizerinnen und Schweizer, die sich vor dem Terror der Hamas in Israel in Sicherheit bringen wollten. Blick sprach mit dem Piloten des Flugs.
Bereits der Hinflug sei für die Crew bewegend gewesen, erzählt er im Interview. Es seien Menschen im Flieger nach Israel gesessen, «die ihre Ferien bei uns abgebrochen haben und wieder zurück nach Hause wollen, obwohl dort ein Krieg ausgebrochen ist».
In Tel Aviv habe er mit mehreren Menschen gesprochen, die für den Flug in die Schweiz eingestiegen seien. Deren Dankbarkeit und Glücksgefühle werde er wohl nie mehr vergessen, so der Swiss-Captain. «Mir tat es aber leid, dass wir nur 224 Personen mitnehmen konnten.»
- Das Interview mit Flugkapitän Stefan-Kenan ScheibExterner Link im Blick.
- Die Buchung für den Sonderflug zurück in die Schweiz war anscheinend alles andere als einfach, wie dieser Bericht von Watson.chExterner Link zeigt.
- Wie der Tages-Anzeiger im Live-Ticker berichtetExterner Link, ist auch der zweite Evakuierungsflug der Swiss aus Israel von heute Mittwoch bereits ausgebucht.
Eine angebliche Hamas-Demo in Zürich wurde als Fälschung entlarvt.
Das Video aus Zürich sorgte am Wochenende weltweit für Aufsehen. Es wurde auf verschiedenen Plattformen über eine Million Mal aufgerufen und von rechtsextremen Blogs geteilt. Doch die angebliche Kundgebung für die Hamas fand nicht dieses Wochenende statt, sondern war eine Gaza-Demo vor zwei Jahren.
Zu diesem Schluss kommt das Team von SRF Investigativ. Es konnte denn auch akribisch nachweisen, warum die Bilder nicht vom letzten Wochenende stammen können. Den ersten Nachweis für eine Fälschung fand das Team beim Sonnenstand. So sollten die Schatten im Herbst um die Uhrzeit, welche eine Kirche im Hintergrund anzeigt, wesentlich länger sein als im Video.
Weiter fand das Team Bilder einer Demo vom 22. Mai 2021, die genau zum Video und zur Schattenwurf-Berechnung passten. Schliesslich kontaktierte SRF Investigativ den Mann, der das selbstgefilmte Video hochgeladen hatte. Er bestätigte, dass es bereits zwei Jahre alt ist. Im Zusammenhang mit dem jetzigen Krieg in Israel erhält es also das Prädikat«Fake News».
- Gehen Sie mit auf Spurensuche im Bericht von SRF InvestigativExterner Link.
- Weitere Beispiele für Fake News im Zusammenhang mit der Terrorattacke der Hamas finden Sie bei Blick.chExterner Link.
- Die grosse Solidaritätsdemonstration für Israel von gestern Dienstagabend hingegen hat wirklich stattgefunden – Bericht im Tages-AnzeigerExterner Link.
- 20 Minuten war mit einem Live-Ticker vor Ort in ZürichExterner Link, als sich gestern über 1000 Menschen hinter Israel stellten.
Natürlicher Wasserstoff in der Schweiz? Erste Beobachtungen sind vielversprechend.
Nachdem in Frankreich ein Vorkommen von natürlichem Wasserstoff (H2) gefunden wurde, stiegen auch hierzulande Forschende in die Berge. Und siehe da: Ein Gestein namens Serpentinit führt tatsächlich Wasserstoff mit, ohne dass dieser hergestellt werden muss.
Diese erneuerbare Energie könnte umweltschädliche Brennstoffe wie Benzin und Paraffin ersetzen. H2 gilt als ein Schlüsselelement der Energiewende. Deshalb erhoffen sich Industrie und Wirtschaft viel davon. Doch Umweltverbände machen auch auf Nachteile des Wasserstoffs aufmerksam.
In seinem Artikel beantwortet mein Kollege Luigi Jorio die wichtigsten Fragen um natürlichen Wasserstoff. Und er erklärt die verschiedenen Farbtöne von grün bis grau, die dem farblosen chemischen Element zugeschrieben werden.
- Die wichtigsten Fragen zum natürlichen Wasserstoff beantworten wir in unserem Artikel.
- Der Fernsehsender RTS begleitete drei Forscher auf ihrer Suche nach natürlichem H2 in den Schweizer Bergen.
- Einen Hintergrundartikel über WasserstoffExterner Link finden Sie bei Blick.ch.
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