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Eine Frau sitzt am Tisch und öffnet ein Abstimmungscouvert

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Das Abstimmungsjahr 2024 wird heftig – mehrere Initiativen und Referenden sind angekündigt.

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Eine Frau öffnet ein Abstimmungscouvert
© Keystone / Christian Beutler

Zurück in die Zukunft: 2024 stehen zahlreiche Urnengänge an.

Noch sind nicht alle Vorlagen fix, aber eines ist klar: In diesem Jahr werden die Schweizer:innen über zahlreiche Anliegen auf nationaler Ebene abstimmen müssen. Dies, nachdem in den letzten eineinhalb Jahren mangels Vorlagen gerade mal ein Abstimmungstermin angesetzt wurde.

Am 3. März geht es bereits um die 13. AHV-Rente und die Erhöhung des Rentenalters – es folgen im Sommer die Reform der beruflichen Vorsorge (BVG), die Kostenbremse-Initiative und die Prämienentlastungs-Initiative. Lauter schwergewichtige sozialpolitische Vorlagen mit grosser finanzieller Bedeutung. Diese betreffen vor allem das neue Departement von Elisabeth Baume-Schneider, wohin sie angeblich geflohen sei. Wenn dem so ist, war das eine risikofreudige Flucht, muss sie doch bei vielen Vorlagen gegen ihre eigen Partei Stellung beziehen.

Weiter stehen die Biodiversitäts-Initiative und der Autobahn-Ausbau an, zusammen mit dem Mantelerlass für eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien. Auch ist noch eine Volksinitiative gegen eine «Impfpflicht» hängig – ein Überbleibsel der Pandemie. Alles in allem also ein Abstimmungsjahr, wie wir uns das früher gewohnt waren.

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Gastgeber/Gastgeberin Giannis Mavris

Welche globalen Herausforderungen kommen auf die Schweiz zu?

Die Aussenpolitik des Landes ist gefordert. Was denken Sie – welche internationalen Herausforderungen wird die Schweiz mittelfristig meistern müssen?

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Das Bundesratsfoto 2024
Keystone / Sina Guntern

Wie man als Regierung für schlechte Presse sorgt.

In der Politik geht es nicht immer um die grossen Fragen. Manchmal sind es auch kleine, bisweilen banale Angelegenheiten, die für Schlagzeilen sorgen. So etwa folgende zwei Meldungen, die dieser Tage in den Medien zu lesen waren.

Mitglieder des Bundesrats (Lohn: über 470’000 Franken im Jahr) erhalten eine Dauerfahrtkarte für die Seilbahnen Schweiz – bezahlt vom Bund, also von Steuergeldern. Das ist eine von mehreren Sonderregeln für die Magistratinnen und Magistraten.

Der Bundesrat hat zudem beschlossen, dass die lebenslangen Witwenrenten künftig gestrichen werden – allerdings soll das nicht für Angehörige von amtierenden oder zurückgetretenen Magistratspersonen (Bundesräten, Bundesrichterinnen oder Bundeskanzlern) gelten.

Das kann man nun als staatspolitisch unbedenklich taxieren. Stimmt. Aber Politik besteht auch aus Symbolik – und hier kann man sich mit vermeintlichen Details eben auch Sympathiepunkte verspielen…

Ein Zug fährt in den Eurotunnel
Keystone / Johan Ben Azzouz

Von Basel nach London mit dem Zug – in fünf Stunden?

Grenzüberschreitende Zugfahren in Europa werden beliebter, immer mehr Menschen steigen auf den Zug um, anstatt zu fliegen. Das hat einerseits mit einem wachsenden Umweltbewusstsein zu tun, denn Fliegen stösst viel CO2 ab. Andererseits auch mit dem gleichzeitigen Ausbau des Angebots, das das Zugfahren günstiger macht.

In der Schweiz ist kürzlich im Parlament die Frage aufgekommen, ob eine schnelle Verbindung von Basel nach London realisierbar sei. Das (optimistische) Fazit: Unter fünf Stunden ist das möglich – wenn sich ein Betreiber finden lässt, der das mit der SBB auf die Beine stellt.

Ganz einfach ist das natürlich nicht, denn die Bahn braucht viel Infrastruktur, die teilweise vielleicht erst noch entstehen muss. Dazu kommt, dass Grossbritannien nicht im Schengen-Raum ist, so dass Grenzkontrollen nötig sind. Es müssten also wohl auch am Bahnhof Basel entsprechende Einrichtungen gebaut werden. Unmöglich scheint dies jedoch nicht.

Pferde in einem Fluss
Keystone / Martin Alipaz

Wie eine Schweizerin in Bolivien eine Ecolodge aufbaute.

Auswandern und etwas Eigenes aufbauen. Diesen Traum haben viele in der Schweiz, manche setzen ihn auch um – vermutlich auch einige von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser.

Die Zürcherin Miriam Hinojosa Garnica hat das Schicksal nach Bolivien gebracht, wo sie gemeinsam mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern lebt und eine Ecolodge betreibt. Im bolivianischen Amazonasgebiet haben sie ein Refugium für zahlreiche Tierarten aufgebaut.

Was ich interessant finde: Die Lodge wurde auf einem Loma errichtet, einem künstlichen Hügel von etwa zehn Metern Höhe. Diese Erhebungen hatten die Moxos errichtet, ein Volk, von dem nach heutigem Stand der Geschichtsschreibung vermutet wird, dass es vor 10’000 Jahren über die Beringstrasse aus China einwanderte, als diese noch von Eis bedeckt war. Mit diesen Lomas sollen die Moxos auch die Fischzucht kultuviert haben.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Emilie Ridard

Engagieren Sie sich mit eigenen Umweltprojekten?

Wenn Sie in Ihrem Wohnland ein Umweltprojekt gestartet haben, sind wir an Ihrer Geschichte interessiert. Schreiben Sie uns!

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