Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer
Der 100. Auslandschweizer-Kongress ging am Samstag zu Ende. Wir blicken nochmals kurz zurück, lassen Sie aber auch an der Tagesaktualität in der Schweiz teilhaben.
Herzliche Grüsse aus Bern
Das Rätsel um den verheerenden Waldbrand im Wallis vom Sommer 2023 ist gelöst.
Es war einer der schlimmsten Waldbrände der vergangenen Jahre. Je nach Quelle brannte letzten Sommer in der Nähe von Bitsch im Kanton Wallis eine Fläche von 132 bis 185 Hektaren Wald ab. Heute haben die Walliser Kantonspolizei und die kantonale Staatsanwaltschaft erste Ermittlungsergebnisse veröffentlicht.
Demnach hat eine unbekannte Täterschaft mutmasslich mehrere Schüsse abgegeben, und zwar auf die Seile einer Strom-Hauptleitung des nahegelegenen Elektrizitätswerks. Ein Schuss habe einen Kurzschluss verursacht, weshalb schliesslich ein Seil gerissen und zu Boden gefallen sei, was den Brand auslöste.
Die Schüsse seien aus einer «Langwaffe» abgeben worden. Natürliche Einflüsse wie Sonneneinstrahlung oder einen Blitzeinschlag als Brandursache konnten die Behörden ausschliessen. Glücklicherweise kamen keine Menschen oder Tiere zu Schaden. Doch der Waldbrand hielt fast drei Wochen lang an, bis die letzten Glutnester gelöscht werden konnten.
- Beitrag von SRF NewsExterner Link.
- Artikel im Tages-AnzeigerExterner Link mit einer Situierung des Brandes.
- Haben Sie im Sommer 2023 etwas beobachtet? Artikel von 20 Minuten mit einem ZeugenaufrufExterner Link.
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Ein kurzer Rückblick auf den Ausklang des 100. Auslandschweizer-Kongresses.
Am Samstag endete das Jubiläumstreffen der Schweizer Diaspora in Luzern mit einer Schifffahrt über den Vierwaldstättersee. Ziel war der Auslandschweizer-Platz, der sich am Seeufer in Brunnen im Kanton Schwyz befindet. Unser Fotograf Thomas Kern war dabei und hielt die Momente in einer Fotogalerie fest.
In Brunnen trafen die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer auf die Teilnehmenden des Swiss Community Youth Camps. Diese waren zwei Wochen lang kreuz und quer durch ihr Heimatland gereist.
Am Kongress trafen sich auch die Mitglieder des Jugendparlaments der Fünften Schweiz. Sie betonten gegenüber swissinfo.ch, die Schweizer Vereine im Ausland seien wichtig, müssten aber mehr Aktivitäten anbieten, die auch für junge Menschen interessant seien.
- Hier finden Sie die Fotogalerie von Thomas Kern.
- Der Artikel über das Jugendparlament der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer.
- Falls Sie unsere Berichterstattung verpasst haben, hier finden Sie alles zum Thema Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer.
Die Städte Bern und Zürich spenden ausgemusterte Trams an die Ukraine.
Im Fall von Bern ist das Geschenk besonders wertvoll: In der westukrainischen Stadt Lwiw (Lemberg) wurde ein nationales Rehabilitationszentrum für die vielen Kriegsverletzten eröffnet. Damit diese auf der neuen Tramlinie möglichst ungehindert anreisen können, kann die Stadt bald auf 11 behindertengerechte Niederflur-Trams zählen.
Ein weiterer Vorteil der so genannten «Vevey-Trams»: Sie verbrauchen weniger Strom als die Fahrzeuge der veralteten Tramflotte in Lwiw, von denen noch viele aus der kommunistischen Ära stammen.
Um mit den Modellen aus der Schweiz umgehen und sie reparieren zu können, sind einige Mechaniker und Fahrer unter der Leitung des Chefingenieurs der Lwiwer Verkehrsbetriebe Lvivelectrotrans nach Bern zur Ausbildung gereist. Meine Kolleginnen Geraldine Wong Sak Hoi und Julie Hunt haben sie getroffen.
- Lesen Sie hier die ganze Reportage von Geraldine über die Trams für die Ukraine.
- Unser Video: Wir trafen die Menschen, welche die Trams auf ihre ungewöhnliche Reise vorbereiten – und diejenigen, die sie künftig betreuen und fahren werden.
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Das Steuerparadies Zug zeigt sich generös.
Das freut die Bevölkerung in Zug: Der Kanton, der bereits als Tiefsteuergebiet gilt, will die Steuerlast weiter senken.
Der Kanton hat das «Problem», zu viel Geld einzunehmen. Allein 2023 verzeichnete er einen Einnahmenüberschuss von 461 Millionen Franken. Und für die nächsten Jahre rechnet er mit ähnlich hohen Überschüssen. Deshalb soll jetzt der Steuerfuss weiter sinken. Und Rentnerinnen und Rentner sowie der untere Mittelstand sollen mehr Abzüge geltend machen können.
Die Steuersenkung kommt nur eine Woche nach der Ankündigung, dass der Kanton die Bevölkerung bei den Krankenkassenprämien ebenfalls entlasten will. So sollen künftig 99% der Kosten von Spitalbehandlungen übernommen werden. In den meisten anderen Kantonen liegt dieser Anteil bei 55%.
- Artikel von SRF NewsExterner Link.
- «Geldregen im Kanton Zug»Externer Link, titelt heute der Blick.
- Auch Watson.ch hat sich heute des Themas angenommenExterner Link.
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