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Abfahrt eines Fernverkehrs-Doppelstockzugs FV Dosto im

Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Sind Sie bei einem Besuch in der Heimat auch schon mal so richtig durchgeschüttelt worden? Die Bundesbahnen haben heute angekündigt, ihre Doppelstockzüge im Fernverkehr umzurüsten, damit sie ruhiger laufen.

Herzliche Grüsse aus Bern

Fernverkehrszug auf einer Brücke
Keystone / Alessandro Della Valle

Die Schüttelzüge der SBB sollen künftig ruhiger laufen.

Der Name hat sich etabliert: Schüttelzug. Einige der Doppelstöcker, welche die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) unter anderem auf der Stammlinie von St. Gallen über Zürich und Bern nach Genf einsetzen, führen bei Reisenden zum Teil zu Übelkeit.

Bereits die Auslieferung der «Dosto» genannten Waggons sei für die SBB eine «Zangengeburt» gewesen, schreibt SRF News. «Der Hersteller lieferte mit grosser Verzögerung. Es folgten Pannen und Ausfälle. Und auch der Fahrkomfort liess zu wünschen übrig.»

Nun wollen die SBB zehn Jahre nach der Einführung die Drehgestelle dieser Waggons optimieren, um die Laufruhe zu erhöhen. Die Kosten für die Entwicklung der verbesserten Drehgestelle will der Hersteller Alstom noch mittragen. Der Umbau allerdings soll voll von den SBB übernommen werden. Ob das die Ticketpreise auch beeinflussen wird?

Zwei Menschen vor einem Schloss an einem See
Keystone / Laurent Gillieron

Nicht nur als Reiseland, auch als Wohnland wird die Schweiz immer beliebter.

Tolle Natur, saubere Städte und Sicherheit: Besonders in den USA sind die Menschen derzeit besonders angetan vom Alpenland Schweiz. Reisende und Promis von jenseits des Atlantiks schwärmen in den höchsten Tönen von der Schweiz, wie RTS schreibt.

Dies sei nicht zuletzt einer Kampagne der Schweizer Werbeorganisation Schweiz Tourismus zu verdanken, bei der Tennis-Champion Roger Federer mit US-Promis Witze riss. Denn die US-Touristinnen und Touristen sind eine lohnende Kundschaft, geben sie doch täglich mehr als doppelt so viel aus als Reisende aus Deutschland.

Doch auch als Wohnland sei die Schweiz «einer der besten Orte der Welt», hält die britische BBC fest. Als Gründe nennt sie unter anderem das politische System der direkten Demokratie, das Bildungssystem, die Sicherheit und die Nähe zur Natur.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Thomas Stephens

«No kids»-Ferien boomen in der Schweiz. Offene Diskriminierung oder ein Geniestreich?

Für Ferien ohne Kindergeschrei sind viele bereit, einen Aufpreis zu zahlen. Was sagt das über unsere Gesellschaft aus?

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Ein Mann springt kopfüber in einen See
Keystone / Ennio Leanza

Bleiben wir noch beim Tourismus. Warnung vor dem Baden im Zürichsee!

Er ist schlicht zu warm. Und das macht ihn gefährlich. Der Zürichsee ist im Sommer ein beliebtes «Schwaderbecken» bei Jung und Alt. Doch nun warnt ein Professor: Ein Bad im See kann zu Durchfall führen, falls jemand Wasser schlucken sollte. Denn kürzlich wurde eine Temperatur von 28,4 Grad gemessen.

Das wird nicht nur für Badende zum Problem, sondern auch für das Ökosystem. Die Fische leiden und flüchten, wenn sie können, in tiefere Wasserschichten. Ein Kantonschemiker beschwichtigt allerdings gegenüber der Neuen Zürcher Zeitung: Trotz der hohen Temperaturen würden sich Bakterien nicht übermässig vermehren.

Und der Professor, selber ein angefressener Seeschwimmer, liefert einen Tipp: Gehen Sie am Morgen zum Baden: «Je weniger Menschen und Hunde jeweils bereits im See waren, desto geringer ist die Bakterienkonzentration im Wasser», sagt er.

Ukrainische Kinder und Erwachsene
Keystone / Jean-Christophe Bott

Warum die Schweiz nicht mehr alle Geflüchteten aus der Ukraine schützt.

Nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine war klar: Geflüchtete erhalten in der Schweiz den speziellen Schutzstatus S. Doch unterdessen lehnt die Schweiz mehr Anträge ab als je zuvor.

Einer der Hauptgründe dafür sei, dass viele Ukrainerinnen und Ukrainer jetzt nicht mehr direkt aus der Ukraine, sondern aus anderen europäischen Ländern in die Schweiz kommen würden, heisst es beim Staatssekretariat für Migration (SEM).

Der Schutzstatus S war eigentlich nur für eine kurze Zeit gedacht und nicht für einen langfristigen Aufenthalt in der Schweiz. Doch mit anhaltendem Krieg wird für manche eine Rückkehr immer unwahrscheinlicher. Nun läuft der Schutzstatus voraussichtlich im März 2025 aus. Wie es weitergeht, ist höchst ungewiss.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Bruno Kaufmann

Wie gehen Sie gegen Fake News und Desinformation vor?

Wo begegnen Ihnen Fake News? Welche Strategien gegen Fake News gibt es in Ihrem Wohnland?

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