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Schwarzweiss-Foto: Schweizer Familie vor ihrem Hof in den USA

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Die USA waren in früheren Jahrhunderten für viele Schweizerinnen und Schweizer nicht nur ein Land der Sehnsucht, sie boten auch einen Ausweg aus der Armut.

Herzliche Grüsse aus Bern

Schwarzweiss-Foto: Schweizer Jodler in den USA
Keystone

Ein Rückblick in Bildern auf Lebensgeschichten, die von der Schweiz in die USA führten.

Der Traum vom besseren Leben erfüllte sich nicht für alle. Und einige schrieben auch an dunklen Kapiteln der US-Geschichte mit, etwa als Sklavenhalter: Schweizerinnen und Schweizer, die in früheren Jahrhunderten in die Vereinigten Staaten ausgewandert sind.

Mit 80’000 Personen erreichte die Auswanderungswelle aus der Schweiz über den Atlantik in den Jahren zwischen 1880 und 1889 ihren Höhepunkt. Wobei die Zahlen mit Vorsicht zu geniessen sind, denn wegen ihrer Sprache klassifizierte man sie oft als aus Deutschland oder Frankreich stammend.

Der Hauptgrund für eine Auswanderung im 19. Jahrhundert war die Armut. Laut dem Historischen Lexikon der Schweiz beschwerten sich die US-Behörden, «häufig über die schweizerische Praxis der ‘Abschiebung’ missliebiger Personen«.

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Gastgeber/Gastgeberin Bruno Kaufmann

Wie gehen Sie gegen Fake News und Desinformation vor?

Wo begegnen Ihnen Fake News? Welche Strategien gegen Fake News gibt es in Ihrem Wohnland?

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Senioren beim Turnen
Keystone / Ti-Press / Alessandro Crinari

80 ist in der Schweiz das neue 69.

Die Schweizerinnen und Schweizer werden immer älter, fühlen sich aber länger jung. Laut dem Bundesamt für Statistik hat sich das subjektive Gefühl, alt zu sein, in der Schweiz von durchschnittlich 69 Jahren in den 1990ern auf rund 80 Jahre erhöht.

Konkret bedeutet das, dass die Menschen heutzutage im Schnitt erst ab 80 Jahren an Altersgebresten leiden und abhängig von Pflege würden. Vor diesem Hintergrund habe sich auch die Langzeitpflege verändert, schreibt Watson heute.

So hätten die ambulante Pflege und Modelle wie Tagesbetreuung, Nachtbetreuung, Kurzaufenthalte in Alters- und Pflegeheimen zugenommen, während die institutionelle Pflege in Alters- und Pflegeheimen rückläufig sei.

Ein Mann schaut sich auf einem Smartphone eine Porno-Internetseite an (gestellte Szene).
Keystone / DPA / Marcus Brandt

Vom hohen Alter zu den Kindern: Sie sollen besser vor Erpressung mit intimen Aufnahmen geschützt werden.

Immer mehr Kinder und Jugendliche tappen in den so genannt Sozialen Medien in eine Falle: «Sextortion» heisst das Geschäftsmodell, mit dem sie erpresst werden – und von dem sie oft nicht nur finanzielle Schäden davontragen.

In den letzten Jahren hat laut verschiedenen Organisationen besonders online die Erpressung mit intimen Fotos und Videos massiv zugenommen. Sie haben deshalb heute eine Kampagne lanciert, um Kinder und Jugendliche vor sexuellen Übergriffen im Internet zu schützen.

Die meist männlichen Online-Erpresser würden perfide vorgehen, schreibt SRF News. Sie suchten oft nach sozial isolierten Kindern und Jugendlichen und würden nach und nach deren Vertrauen gewinnen, bis sie schliesslich intime Fotos und Videos verlangten – haben sie solche erhalten, steckt das Opfer in der Falle.

Asiatische Touristen geniessen den Blick auf das Matternhorn in Zermatt
Das Land der Berge, so wird die Schweiz wahrgenommen. Im Bild: Das symbolträchtige Matterhorn. Keystone / Urs Flüeler

Overtourism: Zermatt will Tagesgäste zur Kasse bitten.

Sie kommen, fotografieren das Matterhorn, und schon sind sie wieder weg: Zermatt wird im Sommer von Tagesgästen regelrecht überrannt. Nun zeigen Recherchen von Radio SRF, dass der Walliser Tourismus-Hotspot die Einführung einer Lenkungsabgabe erwägt.

Damit sollen die Gäste nicht etwa vergrault, sondern vielmehr davon überzeugt werden, länger als nur einen Tag zu bleiben. «Es sollen also jene Gäste zur Kasse gebeten werden, die den Hotels und Ferienwohnungen keine Einnahmen bringen», schreibt SRF News.

Diskutiert wird über eine Gebühr von 12 Franken, was der Kurtaxe von drei Nächten entsprechen würde. Ähnliche Ideen kursieren gegenwärtig auch in Lauterbrunnen im Berner Oberland. Entschieden ist aber beiderorts noch nichts.

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Orte wie Venedig oder Barcelona – aber auch Ziele in den Schweizer Alpen – haben Mühe mit den vielen Tourist:innen. Was kann man tun?

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