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Bern (awp/sda) - Mittwoch, 26. Mai
SUNRISE WILL INS TV-BUSINESS: Der Telekomanbieter Sunrise will nach dem Hauptrivalen Swisscom auch ins Fernsehgeschäft über die Telefonbuchse einsteigen. Das TV-Angebot soll Ende Jahr mit der schnellen Breitbandtechnik VDSL von Swisscom gestartet werden. Zum Angebots-Umfang gibt Sunrise noch keine Details preis. Derweil hat das Unternehmen, das dem Londoner Finanzinvestoren CVC gehört, für das erste Quartal 2010 einen gegenüber dem Vorjahr um 7,7 Prozent auf 141 Mio. Fr. gestiegenen Betriebsgewinn bekannt gegeben. Sunrise profitierte im Mobilfunkgeschäft weiter Boom der Smartphones wie dem iPhone. Der Sunrise-Umsatz ging hingegen wegen des schwachen Festnetzgeschäfts um 3,7 Prozent auf 477 Mio. Franken.
WACHSTUM BEI DEN EXPORTEN: Der Schweizer Aussenhandel hat seit Jahresbeginn zwar seinen Wachstumskurs gehalten, im April verloren die Exporte aber etwas an Schwung. Die Exporte nahmen in den ersten vier Monaten um 4,6 Prozent auf 66 Mrd. Fr. (real +11,3 Prozent) zu und die Importe wuchsen um 6,2 Prozent auf 59,2 Mrd. Franken (real +7,8 Prozent). Die Handelsbilanz verzeichnete in den ersten vier Monaten einen Überschuss von 6,8 Mrd. Franken. Er lag damit nur 8 Prozent unter jenem des Vorjahres. Die Preise der Ausfuhrgüter reduzierten sich um 6,2 Prozent, jene der Importwaren um 1,4 Prozent.
BESCHÄFTIGUNG STEIGT: Die Lage und die Aussichten auf dem Schweizer Arbeitsmarkt sind weiterhin gut. Im ersten Quartal 2011 waren laut dem Bundesamt für Statistik 66'000 Personen oder 1,6 Prozent mehr beschäftigt als ein Jahr zuvor. Insgesamt gingen in der Schweiz im ersten Quartal 4,11 Mio. Menschen einer Arbeit nach. Sowohl in der Industrie (+1,7 Prozent auf 1,036 Mio.) und als auch im Dienstleistungssektor (+1,6 Prozent auf 3,074 Mio.) erhöhte sich die Beschäftigung deutlich.
DURSTSTRECKE BEI YPSOMED NICHT ZU ENDE: Der Umsatz der auf Diabetes-Produkte spezialisierten Ypsomed ist im Geschäftsjahr 2010/11 (bis Ende März) um 4,5 Prozent auf 242,5 Mio. Fr. gesunken. Bremsend wirkte dabei der starke Franken: In lokalen Währungen gerechnet stieg der Umsatz um 0,5 Prozent. Der Reingewinn schrumpfte trotz des Abbaus von Stellen von 9,4 Mio. auf 5,2 Mio. Franken. Der Umbau des Unternehmens ist aber nicht abgeschlossen: "Es braucht länger - das sagen wir fast jedes Jahr", räumte Unternehmenschef Richard Fritschi ein.
MEHR ELEKTROSCHROTT: Die Schweiz belegt weiterhin einen Spitzenplatz bei der Verwertung von Elektroschrott: Im vergangenen Jahr wurden hierzulande 56'594 Tonnen Elektro- oder Elektronikmaterial gesammelt. Das sind 7,5 Prozent mehr als im Jahr davor. Pro Einwohner wurden somit 16,5 Kilogramm Elektroschrott rezykliert - was im internationalen Vergleich einen sehr hohen Wert ist, wie die Organisation SWICO Recycling bekannt gab.
GERÜCHTE UM UBS-INVESTMENTBANK: Die UBS schafft keine Klarheit um Gerüchte über eine mögliche Auslagerung oder Abspaltung der Investmentbank. Einen Bericht der US-Tageszeitung "Wall Street Journal", dass die Bank die volatile Sparte wegen strenger Schweizer Kapitalvorschriften ins Ausland verlagere, lässt die Grossbank unkommentiert. UBS-Chef Oswald Grübel hat in den vergangenen Wochen mehrfach davon gesprochen, die Bank könnte Teilgeschäfte ins Ausland verlagern. Grund für seine Androhung ist die Verschärfung der Schweizer Kapitalvorschriften.
ENTLASSUNGEN IN GRAUBÜNDEN: Die Banknotenpapier-Herstellerin Landqart AG im bündnerischen Landquart entlässt 41 von 232 Mitarbeitenden. Die Tochtergesellschaft der kanadischen Fortress Paper Ltd., die sich seit Anfang Jahr vollständig auf die Produktion und den Verkauf von Hochsicherheitspapieren konzentriert, begründet den Personalabbau mit den derzeit schwierigen Marktbedingungen, darunter die hohen Rohstoffpreise.
ALLIANZ SUISSE MUSS WENIGER ZAHLEN: Das erste Quartal hat dem Versicherer Allianz Suisse wenig Zahlungen wegen Grossschäden beschert. Zusammen mit gesenkten Kosten und gestiegenen Prämien verbesserte sich damit die kombinierte Schaden-Kostenquote in der Sachversicherung von 95,8 Prozent auf 93,7 Prozent. Das operative Ergebnis stieg im Vergleich zum Vorjahr um 16,3 Prozent auf 76,2 Mio. Franken, während das Prämienvolumen um 1,4 Prozent auf 2,37 Mrd. Fr. zulegte.
US-KONJUNKTUR WÄCHST SCHWACH: Die US-Konjunktur bleibt in diesem Jahr weiterhin deutlich hinter ihrem Vorjahreswachstum zurück. Das Bruttoinlandprodukt (BIP) in den Vereinigten Staaten legte von Januar bis März auf das Jahr hochgerechnet um lediglich 1,8 Prozent zu. Das teilte das US-Handelsministerium mit. Es bestätigte damit in seiner zweiten von drei Schätzungen den bisher gemeldeten Wert. Im Vorquartal war die US-Wirtschaft noch um 3,1 Prozent gewachsen. Belastet wurde die Konjunktur im ersten Quartal durch schwache Ausgaben für den Konsum.
LUXUSMARKE JAGUAR WIEDER PROFITABEL: Der britische Oberklasse-Autohersteller Jaguar Land Rover ist wieder profitabel und verhilft dem indischen Mutterkonzern Tata Motors zu einem besseren Ergebnis. Dessen Gewinn stieg im Ende März abgelaufenen Finanzjahr 2010/2011 auf 92,74 Mrd. Rupien (1,8 Mrd. Fr.). Als Tata Motors 2008 Jaguar Land Rover übernahm, fuhren die Briten Verluste ein. Die neuen Besitzer führen das Wachstum bei Jaguar Land Rover unter anderem auf zunehmende Absätze in China, neue Modelle und günstige Wechselkurse zurück.
BOEINGS DREAMLINER NICHT VOR AUGUST: Der US-Flugzeugbauer Boeing will seinen Hoffnungsträger 787, genannt Dreamliner, den Kunden zwischen August und September übergeben. In der Woche ab dem 4. Juli will Boeing zusammen mit dem Erstabnehmer, der japanischen Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA), das Prestigeobjekt am Himmel über Japan testen. Boeing liegt wegen technischer Probleme rund drei Jahre hinter seinem ursprünglichen Zeitplan zurück.

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