Verteidigung fordert Freispruch vom Vorwurf der Mafia-Zugehörigkeit
Im 'Ndrangheta-Prozess vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona hat der Verteidiger sein Plädoyer gestartet. Darin forderte er gleich zu Beginn einen Freispruch des Angeklagten vom Vorwurf der Beteiligung an oder Unterstützung einer kriminellen Organisation.
(Keystone-SDA) Es sei überdies nicht das Ziel dieser Strafuntersuchung gewesen, das Vorhandensein der ‚Ndrangheta in der Schweiz zu belegen, sagte der Verteidiger vor Bundesstrafgericht am Donnerstag an die Adresse der Bundesanwaltschaft. Vielmehr gehe es darum, die Schuld seines Mandanten zu beweisen.
Dem 59-jährigen Angeklagten werden Beteiligung an oder Unterstützung einer kriminellen Organisation, qualifizierte Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz, Widerhandlung gegen das Waffengesetz, Hehlerei sowie die Einfuhr, der Erwerb und die Lagerung falscher Münzen vorgeworfen.