Wettbewerb für freie Kunst: Preise im Wert von 625 000 Franken verliehen

Im Eidgenössischen Wettbewerb für freie Kunst 2000 erhalten 28 Kunstschaffende Preise von insgesamt 625'000 Franken. Um die Preise hatten sich 503 Kandidatinnen und Kandidaten beworben, wie das Bundesamt für Kultur am Dienstag (20.06.) mitteilte.

Dieser Inhalt wurde am 20. Juni 2000 - 11:06 publiziert

Von den eingereichten Arbeiten schafften deren 85 den Sprung in die "zweite Runde", in die engere Auswahl: 37 Arbeiten aus dem Bereich "neuen Medien" (Foto, Film, Video, Computer, Klang, Licht), 19 Installationen, 16 Werke der "traditionellen" Medien wie Malerei, Bildhauerei, Grafik oder Plastik, 9 Arbeiten zur Architektur und 4 Werke aus der Kategorie "Performance".

Der Eidgenössische Wettbewerb für freie Kunst findet jedes Jahr statt. Er steht Schweizern und in der Schweiz lebenden Künstlerinnen und Künstlern bis zum 40. Altersjahr offen.

Ein einzelner Preis ist jeweils mit 18'000 bis 25'000 Franken dotiert. Ausgewählt werden die Preisträger von der Eidgenössischen Kunstkommission.

Anerkennungspreis für Kunstvermittler

Drei weitere Anerkennungspreise über je 25'000 Franken hat die Eidgenössische Kunstkommission an drei Kunstvermittler verliehen. Ferner wurde ein Künstler mit dem Preis "Moët & Chandon 2000" sowie ein weiterer mit dem Preis "Young Art" der Providentia ausgesprochen. Elf junge Künstler kommen in den Genuss eines Stipendiums der Kiefer Hablützel Stiftung.

Die Preisträgerinnen und Preisträger

Einen Preis im eidgenössischen Wettbewerb für freie Kunst 2000 haben erhalten: Stefan Wengen (von Basel, in Düsseldorf - zum zweiten Mal ausgezeichnet), Anna Amadio (Italien, Basel - 3. Mal), Emmanuelle Antille (Sierre VS, Lausanne - 2. Mal), Katia Bassanini (Maroggia TI, Genf), Olaf Breuning (Marthalen ZH, Zürich - 3. Mal), Valentin Carron (Fully VS, Fully VS), Regula Engeler (Aadorf TG, Berlin), Geneviève Favre (Savigny VD, Lausanne), Laurent Goei (Lausanne, Zürich - 2. Mal), Jasmin Grego (Zürich, Zürich), Lori Hersberger (Basel, Basel - 2. Mal), Nic Hess (Zürich, Zürich - 2. Mal), Laurence Huber (Vulliens VD, Onex GE), Dominique Lämmli (Reitnau AG, Berlin), Jörg Lenglinger (Uster ZH, Uster ZH), Heinrich Lüber (Lütisburg SG, Basel - 3. Mal), Frédéric Moser (Biglen BE, Genf -3. Mal), Victorine Müller (Lostorf SO, Zürich), Yves Netzhammer (Hallau SH, Zürich), Marco Poloni (Petit Saconnex GE, Rom - 2. Mal), Christoph Schreiber (Wädenswil, Zürich - 2. Mal), Philippe Schwinger (Österreich, Genf - 3. Mal), Joseph Smolenicky (Bern, Zürich), Bohdan Stehlik (Basel, Genf), Monica Studer (Werthenstein LU, Basel), Christoph van den Berg (Basel, Basel), Alexia Walther (Cologny GE, Genf), Ingrid Wildi (Schafisheim AG, Genf).

Die drei Anerkennungspreise für Kunstvermittlerinnen und Kunstvermittler erhalten: Dorothea Strauss (St. Gallen), Konrad Bitterli (St. Gallen und Luzern) sowie Marc-Olivier Walther (Neuenburg).

Der Preis "Moët & Chandon 2000" geht an den Zürcher Laurent Goei und der Preis "Providentia Young Art 2000" an das Künstlerduo Frédéric Moser und Philippe Schwinger aus Genf.

Ein Stipendium der Kiefer Hablützel Stiftung erhalten: Emmanuelle Antille (Lausanne), Florian Bach (Genf), Ignazio Bettua (Lausanne), Olaf Breuning (Zürich), Sarah Glaisen (Genf), Shahryar Nashat (Genf), Esteban Pagés (Genf), Martin Reukauf (Uster), Niklaus Rüegg (Zürich) Rebecca Sauvin (Genf) und Christoph Schreiber (Zürich).

swissinfo und Agenturen

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