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Zoll erwischt in Basel ein Händler-Ehepaar mit falschem Schmuck

Keystone-SDA

Ein Ehepaar hat in der Region Basel versucht, aus dem Auto heraus den Passanten wertlosen Schmuck als vermeintlich kostbar anzudrehen. Die beiden flogen am Grenzübergang Lysbüchel auf, wie das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) am Montag mitteilte.

(Keystone-SDA) BAZG-Mitarbeitende kontrollierten am 23. Juni die beiden 38-jährigen rumänischen Staatsangehörigen, als sie die Schweiz in Richtung Frankreich verlassen wollten. Sie fanden im Auto diverse goldfarbene Schmuckstücke. Es handelt sich um Fantasie- und Modeschmuck, wie es im Communiqué heisst.

Dieser war jedoch mit der Punzierung «18k» versehen und damit als hochwertiger Goldschmuck gekennzeichnet. Gemäss Edelmetallkontrollgesetz müssen Schmuck und Uhren jedoch mit der Angabe des tatsächlichen Feingehalts versehen sein. Jede Täuschung ist untersagt. Das Zollteam zog den gefälschten Schmuck daher zuhanden der Eidgenössischen Edelmetallkontrolle ein.

Mehrere Billigschmuck-Fälle in den letzten Monaten

Das Ehepaar war zuvor in Muttenz BL aufgefallen, wie es versucht hatte, diesen vermeintlich teuren Goldschmuck zu auffallend günstigen Preisen zu verkaufen. Die Basler und Baselbieter Kantonspolizei haben in den vergangenen Monaten mehrere vergleichbare Fälle registriert, wie es weiter heisst.

Das BAZG warnt deshalb vor Schmuckkäufen auf der Strasse und vor angeblich hochwertigen Angeboten zu tiefen Preisen. Auch sollte man sich nicht von vermeintlichen Notlagen oder Zeitdruck zu einem Kauf drängen lassen.

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