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Zuschauerrekord in Basel dank St.-Jakob-Park

Dank dem "Joggeli" jubelten wieder mehr Fans den Spielern live zu.

(Keystone Archive)

Nicht die beste Mannschaft zog am meisten: Die Eröffnung des Superstadions St.-Jakob-Park in Basel bescherte dem Schweizer Spitzenfussball einen absoluten Zuschauerrekord. Insgesamt 543'198 Besucher strömten zu den 56 Finalrunden-Partien.

Seit Einführung des aktuellen Modus gab es noch nie ein höheres Gesamttotal und damit einen besseren Durchschnitt (9'700 pro Spiel). Erst zum zweiten Mal nach 1997 (503'550) wurde die Grenze einer halben Million Besucherinnen und Besucher überschritten.

Die Gesamtzunahme gegenüber dem Vorjahr von 185'225 Fans hat praktisch ausschliesslich mit dem FC Basel und seiner veränderten Stadion-Situation zu tun.

Während der FCB durch seine Rückkehr von der kleinen, ungeliebten Schützenmatte ins neue "Joggeli" einen Zuwachs von 150'262 Zuschauern verzeichnete, hoben sich die Veränderungen der anderen Finalrunden-Teilnehmer gegenseitig auf: Mehr Besucher durften der letztjährige Meister St. Gallen (+ 400), der neue Titelhalter GC (+ 8'200) und Servette (+ 2'775) konstatieren.

Weniger Zuschauer in Lausanne

Eine drastische Abnahme dagegen steckte Lausanne (-11'000) ein. Die Romands hatten bereits im Vorjahr 20'000 Besucher gegenüber der Finalrunde 1999 eingebüsst. Die restliche Differenz ist auf die wechselnde Teilnehmer-Zusammenstellung in den beiden letzten Finalrunden zurückzuführen: Sion, Zürich und Lugano lockten heuer zusammen 34'588 Zuschauer mehr an als Luzern, Xamax und Yverdon im letzten Jahr.

Meister GC lockte auswärts

Die beliebtesten Klubs in fremden Stadien waren Meister GC (11'531 Besucher im Schnitt), St. Gallen (10'634) und Zürich (10 370). Auch dies hat einen direkten Zusammenhang mit dem FC Basel: Bei den Gastspielen dieser drei Teams weilten jeweils über 31'000 Zuschauer im St.-Jakob-Park. Klar, dass deshalb der FCB (Heim-Zuschauerschnitt: 28'813, auswärts 8'063) in dieser Rangliste auf dem letzten Platz liegt: Nirgendwo sonst gibt es ähnliche Zuschauer-Kapazitäten wie im St.-Jakob-Park.

swissinfo und Agenturen

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