Börsen in Japan und Südkorea erholen sich deutlich
Börsen Die Börsenkurse in Japan und Südkorea haben sich nach den Einbrüchen infolge des neuen Konflikts im Nahen Osten erstmals wieder deutlich erholt. Der japanische Nikkei-Index schaffte bis 10.00 Uhr (Ortszeit) ein Plus von über vier Prozent.
(Keystone-SDA) Der südkoreanische Leitindex KOSPI stieg sogar um knapp zwölf Prozent. Die Markterholung wird von Beobachtern unter anderem mit dem sich stabilisierendem Ölpreis erklärt.
Die Börsen in Tokio und Seoul können damit einen Teil der Verluste von Beginn der Woche wieder kompensieren. Wegen des sich ausweitenden Iran-Kriegs kam es zu massiven Verkäufen, der KOSPI erlitt am Mittwoch mit Minus zwölf Prozent den stärksten Kurseinbruch in der Geschichte des Leitindexes.
Südkorea und Japan hängen stark von Ölimporten aus dem Nahen Osten ab, die grösstenteils über die Strasse von Hormus transportiert werden. Derzeit ist der Schiffsverkehr in der Meeresenge wegen des Iran-Kriegs stark eingeschränkt und gilt als sehr riskant. Zudem sind die Preise für Rohöl seit Beginn des Kriegs deutlich gestiegen.