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BLS will unbewachte Bahnübergänge aufheben oder sanieren – Kosten 16,8 Mio CHF

Bern (awp/sda) – Die BLS AG, das zweitgrösste Bahnunternehmen der Schweiz, will in den kommenden fünf Jahren 146 unbewachte Bahnübergänge aufheben oder mit Sicherungsanlagen ausrüsten. Bis Ende 2014 sollen damit alle Bahnübergänge des BLS-Netzes der neuen Gesetzgebung entsprechen.
Für die Bauarbeiten hat der Verwaltungsrat der BLS Netz AG 16,8 Mio CHF genehmigt, wie die BLS AG am Mittwoch mitteilte. Die BLS will mit dem Geld in erster Linie die Bahnübergänge wo möglich aufheben. Wo keine Unter- oder Überführungen gebaut werden können, sollen auch sogenannte Micro-Bahnsicherungsanlagen zum Zug kommen.
Das ist eine neue, kostengünstige Lösung, an deren Entwicklung die BLS beteiligt war. Ab Mitte 2010 stehen diese Anlagen zur Verfügung. Sie dürfen aber nur an sehr schwach frequentierten Bahnübergängen installiert werden.
Auf dem 440 Kilometer langen Netz der BLS gibt es heute 431 Bahnübergänge. 285 erfüllen bereits die Anforderungen der revidierten Eisenbahnverordnung.
rt

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