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Bund erwartet wegen 13. AHV-Rente schlechtere Finanzen

Der Bund rechnet aufgrund der 13. AHV-Rente mit einer Verschlechterung der Finanzlage
Die 13. monatliche Zahlung pro Jahr aus der staatlichen Alters- und Hinterbliebenenrente wurde im März 2024 von den Wählern beschlossen. Keystone-SDA

Die Aussichten für die öffentlichen Finanzen der Schweiz haben sich für die Jahre 2026 und 2027 verschlechtert. Grund dafür sind die Einführung der 13. AHV-Rente und ein erwartetes Defizit bei der Arbeitslosenversicherung, wie die Finanzverwaltung des Bundes mitteilt.

(Keystone-SDA) Die 13. AHV-Rente werde in den Jahren 2026 und 2027 zunächst ohne zusätzliche Finanzierung eingeführt, teilte die Eidgenössische Finanzverwaltung (EFV) am Donnerstag mit. Zudem werde die Arbeitslosenversicherung aufgrund der Arbeitsmarktlage ein leichtes Defizit aufweisen. Eine Gewinnausschüttung der Nationalbank von vier Milliarden Franken werde das Ergebnis 2026 verbessern.

Ab dem Jahr 2028 sei wieder mit einer Verbesserung der Finanzlage zu rechnen. Als Gründe dafür gelten die geplanten Erhöhungen der Mehrwertsteuer zur Stärkung der Armee und zur Finanzierung der 13. AHV-Rente. Auch eine erwartete konjunkturelle Erholung und eine bessere Lage am Arbeitsmarkt sollen die Finanzen der Sozialversicherungen stützen.

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