Lehrstellen-Initiative formell zustandegekommen
Die von Gewerkschaftsseite und Jugend-Organisationen lancierte Lehrstellen-Initiative ist formell zustandegekommen. Von den am 26. Oktober eingereichten 113'589 Unterschriften sind laut Mitteilung der Bundeskanzlei 113'032 gültig.
Die von Gewerkschaftsseite und Jugendorganisationen lancierte Lehrstellen-Initiative ist formell zustandegekommen. Von den am 26. Oktober eingereichten 113’589 Unterschriften sind laut Mitteilung der Bundeskanzlei 113’032 gültig.
Die Volksinitiative der Gewerkschafts-Jugend und anderer Jugend-Organisationen ‚für ein ausreichendes Berufsbildungsangebot‘ will dafür sorgen, dass alle Jugendlichen eine Lehre machen können. Der Bund soll dazu einen Fonds einrichten, der von Unternehmen gespiesen wird, die keine oder zu wenig Lehrstellen anbieten.
Die Lehrstellen- Initiative war im August 1998 unter anderem von den Jungsozialisten, den Jugendkommissio- nen der Gewerkschaft Bau und Industrie (GBI) und des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes sowie des Komitees gegen Jugendarbeitslosigkeit lanciert worden.
Die Initiative gehört zum sogenannten ‚Fünfer Bouquet‘ der Gewerkschaften ‚für eine sozialere und gerechtere Schweiz‘. Bereits früher eingereicht wurden die Gesundheits-Initiative (Abschaffung der Krankenversicherungs- Kopfprämien), die Arbeitszeit-Initiative (36-Stunden-Woche) und die Initiative für eine Kapitalgewinnsteuer. Die Krankentaggeld-Initiative dagegen kam nicht zu Stande.
SRI und Agenturen
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