Bundesresidenz in Kehrsatz BE wird für 9 Millionen Franken saniert
Das Bundesamt für Bauten und Logistik hat ein Baugesuch für die Sanierung des Landguts Lohn in Kehrsatz BE eingereicht. Die Kosten für die Renovation des für Repräsentationszwecke des Bundes genutzten Gebäudes belaufen sich auf neun Millionen Franken.
(Keystone-SDA) Ziel des Projekts ist es, die Bausubstanz zu sichern und das Gebäude betrieblich an künftige Anforderungen anzupassen, wie das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) am Donnerstag mitteilte. Das Hauptgebäude wurde letztmals vor 65 Jahren saniert.
Der Schwerpunkt der durch das Berner Architekturbüro Schär Buri geplanten Arbeiten liegt auf der energetischen Erneuerung. Die bisherige fossile Heizung wird durch einen Anschluss an die Fernwärme ersetzt. Geplant sind ausserdem eine Dämmung des Daches sowie der Einbau von Wärmeschutzverglasungen.
Ein neuer Lift soll das Gebäude zudem künftig auch für Personen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich machen. Das Bauprojekt wird in Zusammenarbeit mit der kantonalen Denkmalpflege umgesetzt.
Wegen der Sanierungsarbeiten kann das Landgut Lohn von Oktober 2026 bis Mitte 2029 nicht genutzt werden, wie das BBL weiter mitteilte. Das Landgut dient dem Bundesrat als Veranstaltungsort für Staatsempfänge und repräsentative Anlässe.